Aktuelles

 

Senioren Union CDU Newsletter Juni 2026

Juni 2026

 

Senioren-Union der CDU Deutschlands 

 

Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV: 

Claus Bernhold, stellv. Bundesvorsitzender 

Konrad-Adenauer-Haus 

Klingelhöferstraße 8 

10785 Berlin 

Telefon: 030-22070445 

Telefax: 030-22070449 

E-Mail: seniorenunion@cdu.de www.senioren-union.de

 

Liebe Mitglieder der Senioren-Union, liebe Freundinnen und Freunde, die Richtung stimmt! Mit der Vorlage ihres Abschlussberichts hat die Rentenkommission eine wichtige Grundlage für die überfällige Reform unseres Rentensystems geschaffen. Aus Sicht der Senioren-Union weisen die Vorschläge insgesamt in die richtige Richtung. Viele ihrer zentralen Empfehlungen entsprechen den Beschlüssen, die wir bereits in den vergangenen Jahren gefasst haben. 

Besonders wichtig ist mir, dass die Kommission das Prinzip der Lebensleistung stärkt. Wer jahrzehntelang gearbeitet und Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt hat, muss im Alter deutlich mehr haben als jemand, der keine oder nur geringe Beiträge geleistet hat. Es darf nicht sein, dass Menschen nach 45 oder mehr Arbeitsjahren nahezu auf dem Niveau der Grundsicherung leben. Die Anerkennung der Lebensleistung ist eine Frage der Gerechtigkeit und eine Grundvoraussetzung für das Vertrauen in unseren Sozialstaat. Wir begrüßen außerdem, dass die Kommission den Mut hat, auch schwierige Fragen anzusprechen. Dazu gehört eine maßvolle und planbare Anpassung des 

Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung. Dabei müssen allerdings die unterschiedlichen Belastungen verschiedener Berufe berücksichtigt werden. Pauschale Lösungen werden der Lebenswirklichkeit der Menschen nicht gerecht. 

Richtig ist auch, dass die Kommission die langfristige Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung in den Blick nimmt. Generationengerechtigkeit bedeutet, die junge Generation nicht immer stärker zu belasten. Deshalb unterstützen wir als Senioren-Union den Ausbau kapitalgedeckter Elemente der Altersvorsorge ebenso wie mehr Transparenz bei der Finanzierung versicherungsfremder Leistungen. 

Positiv bewerte ich zudem die Empfehlung, künftige Pensionsverpflichtungen durch ausreichende Rücklagen besser abzusichern. Darüber hinaus halte ich an einer Forderung der Senioren-Union fest: Langfristig sollten alle Erwerbstätigen in ein gemeinsames Alterssicherungssystem einbezogen werden. Vor allem ist für mich nicht länger nachvollziehbar, dass Beamtenpensionen auf Grundlage der letzten Besoldungsstufe berechnet werden, während sich die gesetzliche Rente nach der gesamten Erwerbsbiografie richtet. Hier besteht weiterhin Reformbedarf. 

Eine nachhaltige Rentenpolitik wird aber nicht allein durch Veränderungen im Rentensystem erreicht. Entscheidend ist auch, dass insgesamt mehr Menschen arbeiten und Beiträge zahlen. Deshalb brauchen wir kürzere und praxisnähere Ausbildungswege, eine schnellere Integration von Migranten in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und bessere Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Beschäftigte. Das stärkt unsere Wirtschaft und zugleich die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme. 

Die Rentenreform gehört zu den wichtigsten politischen Aufgaben dieser 

Legislaturperiode. Jetzt kommt es darauf an, dass Bundesregierung und 

Koalitionsfraktionen die Empfehlungen der Rentenkommission zügig und in vollem Umfang umsetzen. Wer nur einzelne Interessen bedient oder notwendige Entscheidungen aufschiebt, gefährdet die Zukunftsfähigkeit unseres Sozialstaats. 

Herzliche Grüße 

Ihr 

Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU 

 

 

  1. Jahre Senioren-Union Hessen 

Mit einem festlichen Jubiläum feierte die Landesvereinigung Hessen der SeniorenUnion am 17. Juni 2026 am Rande des Hessentags in Fulda ihr 40-jähriges Bestehen. Rund 400 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil und würdigten vier Jahrzehnte erfolgreichen Engagements für die ältere Generation. 

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein ermutigte die Mitglieder, sich weiterhin mit Nachdruck für die Anliegen älterer Menschen einzusetzen: „Bleiben Sie engagiert und unbequem.“ Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union Deutschlands, Hubert Hüppe, betonte, dass die SeniorenUnion mit ihren Positionen zu Gesundheit, Pflege und Rente heute eine starke und wahrnehmbare Stimme in der politischen Diskussion sei. Landesvorsitzender Kurt Wiegel hob das Miteinander der Generationen hervor: „Die Jungen brauchen die Erfahrung der Alten und die Alten die Dynamik der Jungen.“ 

Mit rund 3.500 Mitgliedern ist die Senioren-Union Hessen die viertgrößte Landesvereinigung Deutschlands. Sie verbindet politische Interessenvertretung mit einem aktiven Verbandsleben und leistet damit zugleich einen wichtigen Beitrag gegen Einsamkeit im Alter. Erfreulich ist, dass die Vereinigung 2026 erstmals seit der Corona-Pandemie wieder steigende Mitgliederzahlen verzeichnet. 

 

 

Im Rahmen des Festaktes wurden zwei langjährig engagierte Vorstandsmitglieder mit der KonradAdenauer-Medaille ausgezeichnet. Elisabeth Ball, stellvertretende Bundes- und Landesvorsitzende sowie Vorsitzende des Kreisverbandes Offenbach-Land, und die langjährige Landesvorstandsschriftführerin Inge DrossardGintner erhielten aus der Hand von Kurt Wiegel und mit besonderen Glückwünschen des Bundesvorsitzenden Hubert Hüppe für ihre besonderen Verdienste um die SeniorenUnion die höchste Mitgliederauszeichnung der Vereinigung.

 

Senioren-Union: Suchterkrankungen im Alter  stärker in den Fokus rücken 

„Suchterkrankungen älterer Menschen dürfen kein Randthema bleiben. Sie müssen stärker in den Fokus von Politik, Gesundheitswesen und Gesellschaft rücken“, forderte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Hubert Hüppe, anlässlich einer Fachtagung der CDU-Vereinigung in Köln.  

Unterstützt wurde er dabei durch den Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV), Dr. Florian Reuther. Beide betonten bei der gut besuchten Veranstaltung unter dem Leitthema „Sucht im Alter“, dass Präventions-, Beratungs- und Therapieangebote konsequenter auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet und Forschung sowie Datengrundlagen deutlich verbessert werden müssten. 

Den fachlichen Auftakt gestaltete der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Hendrik Streeck, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie sowie Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn. Er bezeichnete Suchterkrankungen im Alter als „blinden Fleck“ des Gesundheitssystems. Zwar lägen Erkenntnisse aus Alten- und Pflegeeinrichtungen vor, insgesamt sei die Datenlage jedoch unzureichend. Zugleich sei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. 

Die anschließende Podiumsdiskussion wurde von Peter Fröhlingsdorf, stellvertretender Landesvorsitzender der Senioren-Union NordrheinWestfalen und Bezirksvorsitzender Ostwestfalen-Lippe, moderiert. 

Auf dem Podium diskutierten Birgit Clausen, von der Selbsthilfeorganisation Kreuzbund, Reiner Kuhmann, Mitarbeiter des Diakonischen Werks Westerwald, sowie Dr. Dieter Geyer, Leitender Arzt der Fachklinik Fredeburg und einer der führenden Suchtexperten Deutschlands, über Ursachen, Risiken und Hilfsmöglichkeiten bei Suchterkrankungen im Alter. 

Dabei wurde deutlich, dass ältere Menschen häufig gute Chancen haben, eine Suchterkrankung erfolgreich zu überwinden. Sie verfügen oftmals über eine ausgeprägte Krankheitseinsicht und sind motiviert, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. 

Gleichzeitig erschweren Schamgefühle, Einsamkeit und fehlende Informationen vielen Betroffenen den Zugang zu professioneller Hilfe. 

Besonders eindrucksvoll schilderte Birgit Clausen ihren persönlichen Weg in die Abhängigkeit und zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Ihr Bericht machte deutlich, dass der Ausstieg aus der Sucht möglich ist, zugleich aber Mut, Eigeninitiative und verlässliche Unterstützungsangebote voraussetzt. 

Reiner Kuhmann unterstrich die Bedeutung niedrigschwelliger Beratungs- und Unterstützungsangebote, die speziell auf ältere Menschen zugeschnitten sind. Suchterkrankungen müssten frühzeitig erkannt werden, bevor sie sich verfestigen. Dr. Dieter Geyer verwies ergänzend auf das Zusammenwirken genetischer Veranlagungen sowie sozialer und kultureller Einflüsse, die das Risiko einer Suchterkrankung erhöhen können. 

 

Senioren-Union im Gespräch  

Dr. Dieter Braun zu Besuch bei CATL: 

Was Deutschland daraus lernen kann

Zur Person: 

Dr. Dieter Braun ist Bundesschatzmeister der SeniorenUnion der CDU Deutschlands. Er war Vorstandsmitglied des größten europäischen Aluminiumkonzerns und dort verantwortlich für die weltweiten Entwicklungszentren sowie das Automobilzuliefergeschäft. Nach wie vor ist er in Führungspositionen bedeutender Unternehmen engagiert.  

  

Senioren-Union: Herr Dr. Braun, Sie haben das Batteriewerk von CATL bei Erfurt besucht. Welchen Eindruck haben Sie gewonnen? 

Dr. Dieter Braun: Einen sehr beeindruckenden. CATL betreibt dort eine hochmoderne Produktion mit rund 1.800 Beschäftigten. Besonders beeindruckt haben mich die klar strukturierten Abläufe, die konsequente Qualitätssicherung und das hervorragende Ausbildungszentrum. Das Werk gehört ohne Zweifel zum weltweiten Stand der Technik. 

 

Senioren-Union: Der Standort hat eine bewegte Geschichte. 

Dr. Dieter Braun: Ja. Hier scheiterte einst die deutsche Solarindustrie. Nach dem Rückzug von Bosch und der Insolvenz von Solarworld drohten viele Arbeitsplätze verloren zu gehen. Seit der Übernahme durch CATL im Jahr 2019 ist Arnstadt wieder ein erfolgreicher Industriestandort – mit zusätzlichen Arbeitsplätzen bei Zulieferern. 

 

Senioren-Union: Welche Lehre sollte Deutschland daraus ziehen? Dr. Dieter Braun: Der Wettbewerb wird nicht bei      standardisierten Massenprodukten gewonnen,         sondern      durch         Innovation. Deutschland sollte seine Stärken in Forschung und Hochtechnologie konsequent ausbauen. Dass CATL eng mit der Fraunhofer-Gesellschaft zusammenarbeitet, zeigt, wie wichtig deutsches Know-how weiterhin ist. 

 

Senioren-Union: Ihr Fazit? 

Dr. Dieter Braun: Ausländische Investitionen können Arbeitsplätze sichern und neue schaffen. Entscheidend ist aber, dass Deutschland selbst wieder stärker auf Innovationen und Produkte mit technologischem Vorsprung setzt. Nur so bleiben wir langfristig wettbewerbsfähig. 


 

„Große Sorgen, hohe Erwartungen an Politik und Europa – 

Wie Deutschland auf Social-Media-Plattformen und Messengerdienste blickt“

Die Studie der Bertelsmann Stiftung bietet einen gut verständlichen Einblick in die digitale Lebenswelt der Menschen in Deutschland. Sie untersucht, wie soziale Medien und Messengerdienste wie Meta, Google, TikTok, Instagram, WhatsApp oder X den Alltag prägen und welche Chancen, aber auch welche Sorgen die Menschen mit ihrer Nutzung verbinden. 

Besonders interessant ist der Blick auf die Nutzerinnen und Nutzer selbst. Die Studie zeigt, warum viele Menschen soziale Medien trotz berechtigter Kritik an Datenschutz, Desinformation oder dem Einfluss großer Technologiekonzerne intensiv nutzen. Sie macht deutlich, welche Rolle digitale Angebote heute für Kommunikation, Information, Unterhaltung und den Kontakt zu Familie und Freunden spielen. 

Gerade für ältere Menschen liefert die Untersuchung wertvolle Anregungen. Sie zeigt, dass moderne Medien weit mehr sein können als reine Unterhaltungsangebote. Sie erleichtern den Austausch mit Kindern und Enkeln, ermöglichen den Zugang zu Nachrichten und Informationen, helfen dabei, neue Interessen zu entdecken und bieten die Chance, auch im Alter am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Gleichzeitig sensibilisiert die Studie dafür, digitale Angebote bewusst und kritisch zu nutzen, persönliche Daten zu schützen und Informationen sorgfältig zu prüfen. 

Die Autorinnen und Autoren (Charlotte Freihse, Asena Soydaş und Vivien Benert) verschweigen die Risiken nicht. Sie zeigen aber auch, dass digitale Medien verantwortungsvoll genutzt werden können und dass Medienkompetenz der beste Schutz vor Manipulation und Desinformation ist. Zudem wird deutlich, dass viele Menschen sich klare Regeln für große Plattformen und mehr europäische Lösungen im digitalen Raum wünschen. 

Die Studie vermittelt damit nicht nur ein aktuelles Bild der digitalen Gesellschaft, sondern regt auch dazu an, sich mit den Möglichkeiten moderner Medien auseinanderzusetzen. Wer verstehen möchte, warum soziale Netzwerke heute eine so große Bedeutung haben und wie sie sinnvoll, sicher und selbstbestimmt genutzt werden können, findet hier eine spannende und gut nachvollziehbare Lektüre – auch und gerade für Menschen, die den digitalen Wandel erst nach und nach für sich entdecken möchten. 

Senioren-Union der CSU fordert rasche Umsetzung der Empfehlungen der Rentenkommission 

Eine Perspektive für die heutige und die nachfolgenden Generationen  dauerhaft schaffen 

Die Senioren-Union der CSU fordert eine rasche Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission. „Weil wir eine Reform brauchen, die für die nächsten Jahre tragfähig ist und den Interessen aller Generationen entspricht, begrüßen wir die Vorschläge der Rentenkommission und erwarten eine rasche Umsetzung“, erklärt Franz Meyer, Landesvorsitzender der Senioren-Union der CSU. 

„Die Empfehlungen der Rentenkommission sind eine gute Grundlage für die anstehende Gesetzgebung. An einigen Stellen kann es zur Nachbesserung kommen, aber insgesamt sollten die Vorschläge zügig umgesetzt werden. Hier können die Bundesregierung und die sie tragende Koalition aus CDU, CSU und SPD Handlungsfähigkeit beweisen!“ 

Nach der Vorstellung der 33 Empfehlungen der Alterssicherungskommission, die die Bundesregierung eingesetzt hat, gibt es große Gemeinsamkeit in der politischen Willensbildung, dieses Maßnahmenpaket zügig umzusetzen. Die Senioren-Union setzt sich dafür ein, das parlamentarische Verfahren entschlossen voranzutreiben, um die Reformen noch in diesem Jahr beginnen zu können. 

„Wir hoffen, dass die Bundessozialministerin noch vor der Sommerpause ein Gesamtpaket für die Rentenreformen erarbeitet. An einigen Stellen sehen wir Nachbesserungsbedarf und begründete Wünsche für Änderungen. 

Beispielsweise sollte es für die Neubehandlung der Rente nach 45 Jahren eine längere Übergangszeit geben. Auch die Frage der vorgeschlagenen Behandlung der Minijobs würde die Wirtschaft vor Probleme stellen“, unterstreicht Franz Meyer, Landesvorsitzender der Senioren-Union der CSU.  „Aber Vorrang hat der Wille, das gesamte Paket zügig umzusetzen und dabei mit Mut auch neue Wege zu gehen. Wir wollen für die heutige und die kommenden Generationen eine starke und verlässliche Versorgung im Alter sichern“. 

Die Senioren-Union begrüßt bei den Reformvorschlägen die Stärkung der Prävention zum Erhalt der Gesundheit durch altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung und Früherkennungsmaßnahmen. „Prävention vor Reha vor Rente“, ergänzt der gesundheitspolitische Sprecher der SeniorenUnion, Dr. med. Christian Alex. 

 

Was unsere österreichischen Freundinnen und Freunde bewegt 

 

„Immer mehr Behördenwege, Förderanträge und wichtige Dienstleistungen können heute nur noch online erledigt werden. Für viele ältere Menschen stellt das eine große Herausforderung dar. Deshalb fordert der Seniorenrat nun ein gesetzlich verankertes Recht auf analoge Alternativen“, schreibt Ingrid Korose, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, in ihrer Kolumne. 

  

Gutachten bestätigt Bedenken

Ein aktuelles Gutachten von Prof. Dr. Manfred Matzka, ehemaliger Sektionschef im Bundeskanzleramt, kommt zu einem klaren Ergebnis: Wenn staatliche Leistungen ausschließlich digital beantragt werden können und keine analoge Alternative angeboten wird, ist das gleichheitswidrig und diskriminierend. 

Besonders betroffen sind ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie Personen, die keine ausreichenden digitalen Kenntnisse besitzen oder keinen Zugang zu Computer und Smartphone haben. 

 

Fast jede zweite Person über 60 betroffen 

Laut aktuellen Erhebungen geben nahezu 50 Prozent der Menschen über 60 Jahre an, nicht über ausreichende digitale Kompetenzen zu verfügen. Wir warnen daher vor einer zunehmenden digitalen Spaltung der Gesellschaft. 

  

Was fordert der Seniorenrat? 

  • Gesetzliche Verankerung eines Rechts auf analoge Alternativen, 
  • Zugang zu staatlichen Leistungen und Förderungen auch auf Papier, telefonisch oder persönlich 
  • Keine zusätzlichen Kosten oder Nachteile bei der Nutzung analoger Angebote 
  • Persönliche, telefonische und schriftliche Kontaktmöglichkeiten bei Behörden und öffentlichen Einrichtungen 
  • Schutz vor Benachteiligung aufgrund fehlender digitaler Kenntnisse 
  • Einrichtung von Beschwerdestellen gegen Digitalzwang 
  • Ausbau freiwilliger Digitalbildungsangebote ohne Verpflichtung zur digitalen Nutzung 
  • Verpflichtung auch für Unternehmen mit öffentlichen Aufgaben wie etwa 
  • Post, ÖBB, Banken oder Versicherungen 

  • Digitalisierung ja – aber mit Wahlfreiheit 
  • Wir lehnen die Digitalisierung nicht ab. Digitale Angebote sollen weiterhin ausgebaut werden. Sie dürfen jedoch nicht zur einzigen Möglichkeit werden, staatliche Leistungen in Anspruch zu nehmen. 

    Digitalisierung soll den Menschen dienen und ihnen das Leben erleichtern. Niemand darf ausgeschlossen werden, nur weil er keinen Computer besitzt, kein Smartphone nutzt oder digitale Anwendungen nicht verwenden möchte. 

    Der Seniorenrat wird die Bundesregierung auffordern, das Recht auf analoge Alternativen gesetzlich zu verankern. Ziel ist es, die Wahlfreiheit aller Bürgerinnen und Bürger zu sichern und die gesellschaftliche Teilhabe unabhängig von digitalen Fähigkeiten zu gewährleisten. 

 

 

Dienstleistungen müssen für alle Menschen zugänglich sein – digital und analog. 

Hubert Hüppe wirbt in Mecklenburg-Vorpommern  für Bildungsreformen und gesellschaftlichen Zusammenhalt 

 

Auf Einladung des Landesvorsitzenden, Detlef Göllner, nahm der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, in Rostock an einer Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Landtagswahlkampfes teil.  

Gemeinsam mit der Landesvorsitzenden der Frauen Union, Chris Günther, und der Bundesvorsitzenden des RCDS, Charlotte Beermann, diskutierte er über aktuelle Herausforderungen in der Sozialpolitik und im Bildungsbereich. 

Im Mittelpunkt seines Beitrags stand die enge Verbindung zwischen Bildungs- und Sozialreformen. Hubert Hüppe betonte, dass Meinungsunterschiede zwischen den Generationen häufig geringer seien, als vielfach angenommen werde. Gerade im Austausch mit jungen Menschen zeige sich, dass es zahlreiche gemeinsame Vorstellungen für die Zukunft gebe. 

Mit Blick auf das Bildungssystem sprach sich Hüppe für eine Verkürzung der Schul- und Studienzeiten aus. Angesichts des rasanten technologischen Wandels komme der Weiterbildung während des gesamten Erwerbslebens eine deutlich größere Bedeutung zu als bisher. Deshalb sollten Lehrpläne und Studieninhalte stärker auf das Wesentliche konzentriert werden. Ein früherer Einstieg in das Berufsleben könne dazu beitragen, die Sozialversicherungssysteme langfristig zu stabilisieren. 

Zum Abschluss unterstrich Hubert Hüppe die Bedeutung eines sachlichen demokratischen Wettbewerbs im bevorstehenden Landtagswahlkampf.  

Sein Fazit: „Mecklenburg-Vorpommern ist zu schön, um es radikalen Kräften von links oder rechts zu überlassen.“ 

 

 

„Hitzeschutz muss Teil  kommunaler Daseinsvorsorge werden.“ Senioren-Union fordert konsequenten Hitzeschutz

Angesichts immer häufiger auftretender extremer Hitzewellen fordert die Senioren-Union der CDU Deutschlands von Bund, Ländern und Kommunen einen entschlossenen Ausbau des Hitzeschutzes. Der Schutz gesundheitlich besonders gefährdeter Menschen müsse dabei einen zentralen Stellenwert einnehmen. 

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, erklärt: „Jeder vermeidbare Hitzetod ist einer zu viel. Kommunaler Hitzeschutz muss verbindlicher Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge werden.“

Extreme Hitze zählt inzwischen zu den größten gesundheitlichen Risiken des Sommers. zu den größten gesundheitlichen Risiken des Sommers. 

Deshalb reicht es nach Auffassung der Senioren-Union nicht aus, erst auf einzelne Hitzewellen zu reagieren. Erforderlich sind dauerhaft finanzierte konkrete Maßnahmen, die in jeder Stadtplanung berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören Trinkwasserbrunnen, schattige Aufenthaltsbereiche, mehr Stadtgrün, Frühwarnsysteme sowie kühle öffentliche Räume. 

Besonders wichtig ist ein wirksamer Schutz in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen. Notwendig sind verbindliche Notfallkonzepte, ausreichend klimatisierte Aufenthaltsräume, eine gesicherte Trinkwasserversorgung und Investitionen in den baulichen Hitzeschutz. Bund und Länder müssen hierfür die erforderlichen Finanzmittel bereitstellen. 

„Gerade Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müssen auch bei extremer Hitze sichere Orte bleiben. Hitzeschutz ist kein Luxus, sondern eine Frage des Gesundheitsschutzes und der Menschenwürde“,betont Hüppe. 

Die Senioren-Union unterstützt zugleich die Forderung der kommunalen Spitzenverbände nach einer dauerhaften Finanzierung des Hitzeschutzes. Einmalige Förderprogramme reichen dafür nicht aus. Hitzeschutz ist eine dauerhafte Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge.  

Zugleich verweist die Senioren-Union auf den Link zu ihrem Informationsflyer , der praktische Hinweise zum richtigen Verhalten bei großer Hitze gibt und über die gesundheitlichen Gefahren extremer Temperaturen informiert. Die Broschüre richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Angehörige sowie Pflegekräfte und kann dazu beitragen, hitzebedingte Gesundheitsrisiken zu vermeiden. 

 

 

Verfassungsschutzbericht 2025:  

Extremistische Bedrohungen nehmen weiter zu Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt. Der Bericht zeigt: Die Bedrohung durch Extremismus und ausländische Einflussnahme wächst weiter. 

Im Jahr 2025 wurden 58.851 Straftaten mit extremistischem Hintergrund registriert (2024: 57.701). Besonders deutlich stieg die Zahl der Gewalttaten auf 3.294 Fälle, rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr. 

Alexander Dobrindt betonte, dass der Rechtsextremismus weiterhin die größte Bedrohung für die freiheitliche demokratische Grundordnung darstellt. Zugleich habe auch die linksextremistische Gewalt zugenommen. Ziel der Bundesregierung sei es, jede Form des Extremismus konsequent zu bekämpfen und die Sicherheitsbehörden weiter zu stärken. 

Auch BfV-Präsident Sinan Selen warnte vor einer Vielzahl von Gefahren: Spionage, Sabotage, Desinformation,Terrorismus und Extremismus setzten die Demokratie zunehmend unter Druck. Deutschland bleibe ein wichtiges Ziel ausländischer Nachrichtendienste, insbesondere aus Russland, China und Iran. Im Mittelpunkt stünden politische Entscheidungsprozesse, Wirtschaft, Wissenschaft und Militär. 

In nahezu allen extremistischen Bereichen stieg das Personenpotenzial. Besonders deutlich nahm der Rechtsextremismus zu – auf 58.700 Personen (+17 Prozent). Auch der Linksextremismus wuchs auf 42.200 Personen. Die Zahl islamistischer Extremisten blieb mit rund 28.600 Personen weitgehend stabil, während das gewaltorientierte Potenzial leicht zurückging. 

Der Bericht weist außerdem auf eine zunehmende ideologische Annäherung unterschiedlicher extremistischer Gruppen hin. Antisemitismus und Israelfeindschaft bilden dabei häufig eine gemeinsame Grundlage, die ideologische Grenzen überschreitet. 

Eine besondere Rolle spielen soziale Medien und Gaming-Plattformen. 

Extremistische Akteure nutzen sie gezielt, um Propaganda zu verbreiten, junge Menschen zu radikalisieren und Anhänger zu mobilisieren. Dadurch entstehen internationale Netzwerke und Resonanzräume, die Radikalisierungsprozesse beschleunigen. 

Der Verfassungsschutzbericht macht deutlich: Die Sicherheitslage bleibt angespannt. Extremismus, Terrorismus und ausländische Einflussnahme stellen auch künftig erhebliche Herausforderungen für den Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung dar. 

Den Verfassungsschutzbericht 2025 finden Sie hier

 

 

Zu guter Letzt…. 

Beliebt…..,  aber mit einer wachsenden Liste von Misserfolgen 

Boris Pistorius zählt seit Monaten zu den beliebtesten Politikern Deutschlands. Sein entschlossenes Auftreten und seine klare Rhetorik vermitteln den Eindruck eines erfolgreichen Verteidigungsministers. Ein Blick auf die Bilanz wirft jedoch Fragen auf. 

Das deutsch-französische Kampfjetprojekt FCAS ist gescheitert. Der Bau von sechs Fregatten wurde gestoppt. Hinzu kommen Pannen beim 11,5 Milliarden Euro teuren Kauf digitaler Funkgeräte sowie zahlreiche Verzögerungen und Kostensteigerungen bei weiteren Rüstungsprojekten. Auch bei der Personalgewinnung bleibt die Bundeswehr weit hinter den selbst gesteckten Zielen zurück, und der Aufbau der zugesagten Brigade in Litauen kommt nur schleppend voran. 

Trotz des 100-Milliarden-Euro-Sondervermögens und massiv gestiegener Verteidigungsausgaben sind die Fortschritte bei Ausrüstung und Einsatzbereitschaft der Bundeswehr bislang deutlich geringer als angekündigt. 

Viele strukturelle Probleme reichen zwar weit in die Vergangenheit zurück. Doch inzwischen trägt auch Boris Pistorius Verantwortung dafür, dass Reformen und Beschaffungsprojekte nur langsam vorankommen. 

Die Diskrepanz zwischen seiner hohen persönlichen Beliebtheit und den bislang überschaubaren Ergebnissen seiner Amtsführung wird deshalb immer größer. Gute Umfragewerte stärken einen Minister – die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands verbessern sie jedoch nicht. CB 

Übrigens

Falls Sie unseren monatlichen Newsletter abonnieren oder weiterempfehlen wollen… 

                Hier der passende Link zu unseren Internetseiten. 

 

Senioren Union Möchengladbach gratuliert zum 90. Geburtstag

90. Geburtstag Marianne Beckers

Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag, liebe Marianne Beckers – mit Chic, Pumps und ganz viel Schwung! 🎶👠

90 Jahre jung – und stilvoll wie eh und je! Liebe Marianne Beckers, zu diesem besonderen Geburtstag gratuliert die Senioren-Union Mönchengladbach von Herzen.

Als langjährige Bezirksvorsteherin hat sie Wickrath mit Herz, Tatkraft und einem offenen Ohr für die Menschen geprägt. Verlässlich, bodenständig und immer nah dran – so kennt und schätzt man Marianne Beckers.

Auch im „hohen“ Alter war an Ruhestand nicht zu denken. Im Vorstand der Senioren Union Mönchengladbach brachte sie sich viele Jahre mit großem Engagement ein – insbesondere als Mitgliederbeauftragte. Wer Marianne kennt, weiß: Einsatz kennt bei ihr keine Altersgrenze.

Natürlich durfte zu einem runden Geburtstag auch eine Überraschung nicht fehlen. Statt langer Reden gab es einen musikalischen Geburtstagsgruß – denn wer mit 90 noch so viel Lebensfreude ausstrahlt, hat sich ein Ständchen mehr als verdient.

Liebe Marianne, wir wünschen Dir weiterhin Gesundheit, Freude, viele schöne Momente und dass Du Deinen unverwechselbaren Charme – inklusive Chic und Pumps – noch lange behältst. Alles Gute zum 90. Geburtstag!

 

Quelle: Angelika Schürings

Die Rentenreform kommt

Neues aus der Bundesgeschäftsstelle

An die
Mitglieder der CDU Deutschlands
 
 

 


 
die Alterssicherungskommission der CDU-geführten Regierung hat ihr Ergebnis für eine umfassende Rentenreform vorgestellt. Es ist ein Meilenstein: 33 wichtige Maßnahmen, die unser Rentensystem langfristig sichern sollen. Die Botschaft des Berichtes ist klar: Wenn wir jetzt nichts tun, dann sinkt das Rentenniveau und die Beiträge werden steigen. Mit der Umsetzung dieser Vorschläge gibt es die Chance, diesem Trend endlich etwas entgegenzusetzen. Das Rentenniveau soll perspektivisch steigen. Die gesetzliche Rente bleibt die wichtigste Säule – daran ändert sich nichts.
 
Das Herzstück der Vorschläge ist die Einführung einer verpflichtenden gesetzlichen Kapitalrente, die schrittweise bis 2031 eingeführt werden soll. Diese nutzt die Kraft des Kapitalmarkts, ist krisenfest und ermöglicht bis in die 2040er und 2050er Jahre ein steigendes Rentenniveau. Dabei profitieren auch Normalverdiener, denn sie nehmen damit am wirtschaftlichen Wachstum und den Chancen der Kapitalmärkte teil. Es wird kurzfristig zu Mehrbelastungen kommen, aber Nichtstun wäre teurer. Die Lasten werden gerecht auf alle Generationen verteilt.
 
Die Koalition ist sich einig und will dieses Paket umsetzen. Denn die Maßnahmen greifen ineinander und wirken nur gemeinsam. Die CDU Deutschlands wird sich dafür einsetzen, dass die Reform schnell und umfassend umgesetzt wird. Denn nur mit einer so durchgreifenden Reform haben wir die Chance, die Altersvorsorge jetzt auf eine verlässliche dauerhafte Basis zu stellen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Ihr Team aus dem Konrad-Adenauer-Haus

 

Quelle : Verteiler Bundesgeschäftsstelle CDU 

Einladung der Senioren Union Krefeld

Die Seniorenunion Krefeld bietet an:

Ein Besuch im Kunstverein mit grafischen uns plastischen Werken des Künstlers Markus Lüpertz.

Markus Lüpertz ist deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. Er ist einer der bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart. Lüpertz studierte von 1956 bis 1961 an der Werkkunstschule Krefeld bei Laurens Goossens

Bei der Ausstellung im Krefelder Kunstverein hat er sich nicht nehmen lassen überraschend zu einem persönlichen Besuch ins Buschhüterhaus zu kommen.

 

Zur Ausstellung werden wir in einer Führung Informationen erhalten und uns näher mit Grafiken und plastischen Werken von Markus Lüpertz befassen.

Wir treffen uns am 

Dienstag, 23.06.2026 

15.00 Uhr im Kunstverein 

Buschhüterhaus, Westwall 124, 47798 Krefeld

Anschließend können wir uns bei einem Kaffee/Tee und Kleingebäck über die Ausstellung austauschen und unterhalten.

Spenden für die Arbeit des Kunstvereins werden gerne angenommen.

Bitte melden Sie sich an bis spätestens Freitag, 12.06.2026 in unserer Geschäftsstelle per Telefon unter 02151/81980 oder per Mail an post@cdu-krefeld.de.

Gäste können gerne mitgebracht werden.

 

 

 

Besichtigung der Jüdischen Gemeinde in Krefeld

 

 

Donnerstag, den 16. Juli 2026,

             um 14.00 Uhr,

     Wiedstr. 17, 47799 Krefeld

 

Im Anschluß an die Besichtigung gibt es noch einen Umtrunk. Es wird ein Kostenbeitrag von 10,- Euro erbeten. Den Kostenanteil von 10,- Euro pro Person erbitten wir nach bestätigter Anmeldung auf das Konto der Senioren-Union Krefeld, IBAN: DE62 3205 0000 0000 1211 52 bei der Sparkasse Krefeld, zu entrichten.

 

Die beiliegende Erklärung muss bitte im Vorfeld ausgefüllt an die CDU-Geschäftsstelle zurückgesandt werden. Bitte nutzen Sie dafür die unten angegebenen Kontaktdaten. Desweiteren wird darum gebeten, dass Sie am Tag der Besichtigung Ihren Personalausweis dabei haben!

 

Besuch vom Geschäftsführer der Senioren Union NRW Daniel Güttler

Personelle Änderung in der SU Viersen Kreisvorsitzender

 

 

Vorstandssizung der Senioren Union Niederrhein

 

Heute hatten wir den Geschäftsführer der SU-NRW Daniel Güttler zu Gast. Daniel Güttler berichtete über seinen Werdegang in der CDU und seine Aufgaben als Geschäftsführer der SU-NRW.

Im Anschluss stellte er sich bereitwillig den Fragen unserer Vorstansmitglieder.

Weiterhin stellte sich Peter Mertens als neuer Kreisvorsitzender der SU-Viersen vor.

Peter Mertens löst somit Reinhard Maly ab.

 

Herzlichen Glückwunsch an Albert Handelmann zur Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse

Die Senioren-Union Mönchengladbach gratuliert ihrem Vorstandsmitglied Albert Handelmann 

Herzlichen Glückwunsch an Albert Handelmann zur Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse

Die Senioren-Union Mönchengladbach gratuliert ihrem Vorstandsmitglied Albert Handelmann 

herzlich zur Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 

Die hohe Auszeichnung wurde ihm Ende Mai von Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister 

Karl-Josef Laumann in Düsseldorf überreicht. Gewürdigt wurde damit sein außergewöhnliches und jahrzehntelanges Engagement für Menschen mit Seltenen Erkrankungen. 

In seiner Laudatio hob Minister Laumann das herausragende Lebenswerk Handelmanns hervor: „Albert Handelmann hat über viele Jahre hinweg Verantwortung für andere Menschen übernommen. Er steht beispielhaft für diejenigen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, weil sie sich mit Zeit, Mut, Kraft und Geduld für ihre Mitmenschen einsetzen.“ Besonders würdigte er den Aufbau von Selbsthilfegruppen, die Vernetzung von Betroffenen sowie die Schaffung von Anlaufstellen, die vielen Menschen Halt, Orientierung und Gemeinschaft geben. 

Ein entscheidender Wendepunkt in Handelmanns Leben war seine eigene Erkrankung am Guillain-Barré-Syndrom (GBS), einer seltenen neurologischen Erkrankung. Aus dieser persönlichen Erfahrung heraus entwickelte sich ein Engagement, das inzwischen seit mehr als 25 Jahren anhält. Mit großem Einsatz gründete er Selbsthilfegruppen, brachte Betroffene zusammen und schuf Netzwerke, die den Austausch von Erfahrungen und Informationen ermöglichen. 

Darüber hinaus förderte er den Dialog zwischen Betroffenen, Ärzten, Wissenschaftlern und Fachleuten – auch über nationale Grenzen hinaus. Sein Wirken trug wesentlich dazu bei, 

das Wissen über Seltene Erkrankungen zu erweitern und die Diagnose- sowie Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. 

Besondere Bedeutung kommt den von ihm initiierten bundesweiten 

Informationsveranstaltungen zu. Sie vernetzen Betroffene, Angehörige, Mediziner und 

Wissenschaftler und stärken das öffentliche Bewusstsein für die Herausforderungen von Menschen mit Seltenen Erkrankungen. „Albert Handelmann hat Brücken gebaut, den Dialog gefördert und das öffentliche Bewusstsein für die Situation von Menschen mit Seltenen Erkrankungen nachhaltig gestärkt“, betonte Gesundheitsminister Laumann.

Bereits vor 15 Jahren wurde sein Engagement erstmals ausgezeichnet. „Doch Albert 

Handelmann hat seinen Einsatz unermüdlich fortgesetzt. Sein von Menschlichkeit geprägtes Wirken hat unzähligen Menschen geholfen und verdient höchste Anerkennung“, sagte Laumann.

Zu den ersten Gratulanten zählten die beiden Mönchengladbacher CDU-

Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner. Auch die Vorsitzende der Senioren-Union Mönchengladbach, Angelika Schürings, würdigte Handelmanns herausragendes Engagement. Dabei hob sie hervor, dass er trotz seiner großen Verdienste nie das Rampenlicht suche und sein Wirken stets bescheiden in den Dienst der Sache stelle. 

Neben Vertretern der Selbsthilfegruppen und der Reservistenkameradschaft waren auch zahlreiche Wegbegleiter, Freunde sowie Familienangehörige bei der Feierstunde in Düsseldorf anwesend. Sie alle freuten sich darüber, dass Albert Handelmanns außergewöhnliches Lebenswerk mit der Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse eine so besondere und verdiente Würdigung erfahren hat. 

Quelle: Senioren Union Mönchengladbach Angelika Schuerings

 

Senioren Union CDU Newsletter Mai 2026

Newsletter Mai 2026

Mai 2026 

Senioren-Union der CDU Deutschlands 

  

Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV: 

Claus Bernhold, stellv. Bundesvorsitzender 

Konrad-Adenauer-Haus 

Klingelhöferstraße 8 

10785 Berlin 

Telefon: 030-22070445 

Telefax: 030-22070449 

E-Mail: seniorenunion@cdu.de www.senioren-union.de

 

 

 Liebe Mitglieder der Senioren-Union, liebe Freundinnen und Freunde, 

Deutschland befindet sich in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Fortschritt nicht spaltet, sondern den Menschen dient. Die Senioren-Union setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass ältere Menschen auch künftig selbstbestimmt, sicher und mit voller gesellschaftlicher Teilhabe leben können. Die Themen dieses Newsletters zeigen deutlich, wofür wir stehen: für eine Politik mit Augenmaß, für den Schutz bewährter Strukturen und zugleich für verantwortungsvollen Fortschritt. 

Ein zentrales Anliegen ist dabei die Digitalisierung unseres Alltags. Gemeinsam mit der Senioren-Union der CSU haben wir in München die Erklärung „Teilhabe ohne digitale Barrieren“ verabschiedet. Damit verbinden wir ein klares Bekenntnis zu den Chancen moderner Technologien ebenso wie eine deutliche Forderung nach Fairness und Zugänglichkeit. Digitale Anwendungen, Künstliche Intelligenz und moderne Kommunikationsformen können älteren Menschen mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität ermöglichen – etwa in der Gesundheitsversorgung, im Bereich „Smart Home“ oder bei der sozialen Vernetzung.  

Gleichzeitig dürfen Menschen nicht ausgeschlossen werden, die digitale Angebote nicht nutzen können oder aus Sicherheitsgründen bewusst zurückhaltend damit umgehen, weil sie Angst vor Betrügereien haben. Für uns gilt deshalb eindeutig: Digitale Angebote müssen analoge Wege ergänzen – nicht ersetzen. Persönliche Beratung, telefonische Erreichbarkeit, Filialen, Schalter und Bargeld bleiben unverzichtbare Bestandteile gesellschaftlicher Teilhabe und staatlicher Daseinsvorsorge. 

Ebenso wichtig ist uns der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Stärkung unserer Demokratie. Am 23. Mai 2026 haben wir nicht nur den 77. Geburtstag unseres Grundgesetzes gefeiert, sondern erstmals auch den bundesweiten „Ehrentag“ – einen Mitmachtag für Demokratie, Engagement und Zusammenhalt. Gerade ältere Menschen wissen aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Freiheit, Frieden und Rechtsstaatlichkeit sind. Viele Seniorinnen und Senioren haben unser Land mit aufgebaut, Krisenzeiten erlebt und Verantwortung übernommen. Bis heute engagieren sie sich mit großer Tatkraft in Vereinen, Kirchen, sozialen Einrichtungen, Kommunalpolitik und Nachbarschaften. Dieses ehrenamtliche Engagement ist ein tragendes Fundament unserer Gesellschaft. Demokratie lebt nicht allein von Institutionen und Gesetzen – sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen. Die ältere Generation geht dabei mit gutem Beispiel voran. 

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Newsletters ist unsere Stellungnahme zum Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz. Die Senioren-Union begrüßt die geplante Stärkung der wohnortnahen Apotheken ausdrücklich. Gerade in ländlichen Regionen sichern inhabergeführte Apotheken die medizinische Versorgung und sind für viele ältere Menschen unverzichtbare Ansprechpartner. Die Reform bietet wichtige Verbesserungen: stärkere pharmazeutische Beratung, mehr Präventionsangebote, erleichterte Impfungen in Apotheken sowie eine bessere Versorgung chronisch kranker Menschen. Davon profitieren insbesondere Seniorinnen und Senioren mit eingeschränkter Mobilität oder Pflegebedarf. Zugleich machen wir deutlich, dass Patientensicherheit oberste Priorität behalten muss und zusätzliche Kosten nicht zu einer weiteren Belastung kleiner Renten führen dürfen. Ebenso erwarten wir, dass die verbesserte Vergütung der Apotheken zu einer besseren Notdienstversorgung und zu mehr Verlässlichkeit im Alltag älterer Menschen beiträgt. 

Die Themen dieses Newsletters zeigen: Die Senioren-Union setzt sich konsequent für die Interessen älterer Menschen ein – für gesellschaftliche Teilhabe, für eine starke Demokratie und für eine verlässliche Gesundheitsversorgung. Unser Ziel bleibt eine Gesellschaft, in der ältere Menschen nicht an den Rand gedrängt werden, sondern ihre Erfahrung, ihre Kompetenz und ihr Engagement weiterhin voll einbringen können. 

 

Herzliche Grüße 

Ihr 

Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU 

 

 

 

Senioren-Union aus CDU und CSU für Teilhabe ohne Barrieren 

 

Die Seniorenvereinigungen von CDU und CSU haben bei einer gemeinsamen Sitzung in München die Erklärung „Teilhabe ohne digitale Barrieren“ verabschiedet. Damit setzen sie ein klares Zeichen für eine Digitalisierung, die allen Menschen zugutekommt und niemanden ausschließt. 

Digitale Anwendungen, Künstliche Intelligenz und moderne Kommunikationstechnologien eröffnen gerade älteren Menschen neue Möglichkeiten für mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität – etwa im Gesundheitswesen, durch Smart – Home - Lösungen oder bei der sozialen Teilhabe. Die Senioren-Union begrüßt daher ausdrücklich digitale Angebote, die den Alltag erleichtern und gesellschaftliche Teilhabe stärken. 

 

 

Zugleich weist die Senioren-Union darauf hin, dass viele ältere Menschen digitale Angebote bislang nur eingeschränkt nutzen können oder aus Sicherheitsgründen bewusst zurückhaltend sind. Umso wichtiger seien leicht zugängliche, verständliche und sichere digitale Lösungen. 

 

„Mit der Münchner Erklärung unterstreichen wir, dass insbesondere ältere Menschen gezielte Unterstützung und leicht zugängliche digitale Angebote benötigen, damit sie digitale Anwendungen sicher und selbstbewusst nutzen können“, erklärt der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Hubert Hüppe. 

 

Die Senioren-Union fordert deshalb, dass digitale Angebote analoge Zugänge ergänzen und nicht ersetzen. Staatliche Leistungen müssten weiterhin persönlich, telefonisch oder schriftlich erreichbar bleiben. Schalter, Filialen und Beratungsangebote seien auch künftig unverzichtbar. Zudem dürften finanzielle Vorteile nicht ausschließlich digitalen Nutzern vorbehalten sein. 

 

Mit der einstimmig verabschiedeten „Münchner Erklärung“ sprechen sich die Seniorenvereinigungen von CDU und CSU außerdem klar für den Erhalt von Bargeld als wichtigem analogen Zahlungsmittel aus. 

„Wir sehen in der fortschreitenden Verdrängung von Bargeld erhebliche gesellschaftliche Auswirkungen, die insbesondere ältere Menschen betreffen. Deshalb werden wir diese Entwicklung weiterhin kritisch begleiten und setzen uns dafür ein, dass Teilhabe und Wahlfreiheit auch auf diesem Sektor erhalten bleiben“, betont Franz Meyer, Vorsitzender der Senioren-Union der CSU. 

 

Den vollständigen Text und weitere Einzelheiten  

sowie Bilder finden Sie auf den Seiten der Senioren-Union der CSU unter dem LINK

77 Jahre Grundgesetz  

77 Jahre Freiheit und Demokratie

Am 23. Mai 2026 feiern wir den 77. Geburtstag unseres Grundgesetzes – und erstmals zugleich den bundesweiten „Ehrentag“, den Mitmachtag für Demokratie, Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement. Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ wird überall in Deutschland sichtbar, was unsere freiheitliche Demokratie im Innersten trägt: Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen. 

Gerade die ältere Generation weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind. Viele Seniorinnen und Senioren haben unser Land aufgebaut, Zeiten des Wandels erlebt und Demokratie nicht als Selbstverständlichkeit erfahren.  

Deshalb engagieren sich heute unzählige ältere Menschen mit großer Tatkraft ehrenamtlich – in Vereinen, Kirchen, sozialen Einrichtungen, Nachbarschaften, Kommunalpolitik und Initiativen vor Ort. 

 

Ob als Vorlesepaten, Helfer bei sozialen Projekten, Unterstützer von Familien, Kultur- und Sportvereinen oder als engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger in Städten und Gemeinden: Seniorinnen und Senioren leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Dank. 

 

Das Grundgesetz mit seinen 146 Artikeln garantiert uns Freiheit, Menschenwürde, Demokratie sowie Rechtsstaatlichkeit und bildet so das Fundament unseres Zusammenlebens. Doch - Demokratie lebt nicht allein von Gesetzen und Institutionen, sie lebt von Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und füreinander da sind. Das leben wir als engagierte Mitglieder in der Senioren-Union der CDU. 

 

Die Senioren-Union begrüßt diesen deutschlandweiten Mitmachtag ausdrücklich. Der Ehrentag macht genau das sichtbar: gelebte Demokratie im Alltag. Wenn Menschen gemeinsam anpacken, helfen, pflegen, miteinander feiern oder einfach Zeit füreinander haben und sich umeinander kümmern, dann entsteht Gemeinschaft. Dann wird aus dem Geist unseres Grundgesetzes konkrete Wirklichkeit. 

 

Unser Grundgesetz ist ein Versprechen für Gegenwart und Zukunft.  

Dieses Versprechen mit Leben zu erfüllen, bleibt Aufgabe aller Generationen. 

 

 

 

 

Die ältere Generation geht dabei mit gutem Beispiel voran. 

 Norbert Kartmann 

 

 

Die CDU-Senioren-Union trauert um Norbert Kartmann, der im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Er war von 2012 bis 2021 Vorsitzender der Senioren-Union in der Landesvereinigung Hessen.  

 

Bei seinem Ausscheiden 2021 wurde er auf dem Delegierten-Treffen in Heusenstamm einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.  

 

Ministerpräsident Boris Rhein würdigte das Engagement des Verstorbenen: "Als Landtagspräsident hat er die parlamentarische Arbeit mit Integ-

rität geleitet und stets ein offenes Ohr für alle Fraktionen gehabt“, sagte der Regierungschef und fügte hinzu: "Norbert Kartmann hat sein Leben in den Dienst der Gesellschaft gestellt. Er wird fehlen."  

 

Ines Claus, Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion nannte Kartmann "einen leidenschaftlichen Demokraten, einen überzeugten Christdemokraten und einen Politiker mit Haltung, Herz und großem Verantwortungsbewusstsein."  

 

Für sein ehrenamtliches Engagement für Hessen und Deutschland wurde der CDUPolitiker mehrfach geehrt, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz 2012 und der hessischen Wilhelm-Leuschner-Medaille.

Für seine Verdienste in der Senioren-Union wurde ihm die Konrad-Adenauer Medaille verliehen, die höchste Auszeichnung der Senioren-Union für besondere und herausragende Leistungen für die Vereinigung und für die Gesellschaft. 

 

Der Landesvorsitzende der Senioren-Union Hessen, Kurt Wiegel: „Ein guter Freund hat uns verlassen. Wir danken ihm für alles, was er für uns getan hat. Die SeniorenUnion Hessen wird ihrem nun zu früh verstorbenen Ehrenvorsitzenden ein ehrendes Gedenken bewahren“. 

 

 

 

Internationaler Tag der Pflegenden: Dank, Anerkennung und Respekt  Senioren-Union fordert Umsetzung der Pflegereform 

 

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflegenden würdigt die Senioren-Union der CDU Deutschlands die herausragende Leistung aller professionellen Pflegekräfte sowie der Millionen pflegenden Angehörigen. 

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, erklärt: 

„Wer Menschen pflegt verdient unseren tiefen Dank, unsere Anerkennung und unseren größten Respekt. Besonders die vielen Angehörigen, die ihre Eltern, Ehepartner oder Kinder zuhause pflegen, tragen oft über Jahre hinweg eine enorme körperliche, seelische und finanzielle Belastung. Ihr Einsatz ist Ausdruck gelebter 

Menschlichkeit und stärkt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“ 

Die Senioren-Union fordert nachdrücklich, die aktuellen Entscheidungen zur Stärkung der Pflege zeitnah umzusetzen und die Situation pflegender Angehöriger deutlicher in den Mittelpunkt zu rücken. Dazu gehören u.a. die bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, mehr Entlastungsangebote, flexiblere Unterstützungsleistungen sowie eine verlässliche Finanzierung der Pflegeversicherung. Auch die Forderung nach mehr gesellschaftlicher Anerkennung und besserer Absicherung der Familienpflege gehört zum Forderungskatalog der SeniorenUnion. Viele pflegende Angehörige stoßen täglich an ihre Belastungsgrenzen. Bürokratische Hürden, fehlende Kurzzeitpflegeplätze und finanzielle Nachteile dürfen nicht länger hingenommen werden. 

„Eine menschliche Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen umgeht – und wie sie diejenigen unterstützt, die Verantwortung übernehmen“, betont Hubert Hüppe weiter. 

Die Senioren-Union dankt allen Pflegenden in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und insbesondere in den Familien für ihren täglichen Einsatz, ihre Geduld und ihre Fürsorge. Ohne sie wäre unsere Gesellschaft nicht denkbar. 

  

Stellungnahme der Senioren-Union  zum Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz 

Die Senioren-Union unterstützt die vom Deutschen Bundestag beschlossene Weiterentwicklung der Apothekenversorgung: Wohnortnahe Apotheken sind ein unverzichtbarer Bestandteil der allgemeinen Daseins- und einer verlässlichen Gesundheitsversorgung. Insbesondere in ländlichen Regionen leisten inhabergeführte Apotheken einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und medizinischen Sicherheit.  

Vor allem kleinere und ländliche Apotheken standen und stehen zunehmend unter Druck. Fachkräftemangel, wirtschaftliche Schwierigkeiten und der Strukturwandel im Gesundheitswesen gefährden vielerorts die flächendeckende Medikamentenversorgung. Deshalb ist es richtig, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Vor-Ort-Apotheken zu verbessern und ihre Zukunft nachhaltig zu sichern. 

Allerdings sind aus Sicht der CDU Senioren auch einzelne kritische Punkte anzumerken: Die erweiterten Leistungen und höheren Vergütungen für Apotheken führen zu zusätzlichen Kosten im Gesundheitswesen. Es muss verhindert werden, dass dadurch die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung weiter steigen und insbesondere Menschen mit kleinen Renten zusätzlich belastet werden. 

Darüber hinaus muss bei neuen Aufgaben für Apotheken stets die Patientensicherheit oberste Priorität behalten. Medizinische Diagnosen und umfassende Therapien gehören weiterhin in die Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten. Deshalb ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Apotheken, Hausärzten und Fachärzten unverzichtbar. 

Die Senioren-Union vermerkt als besonders positiv, dass die Reform die pharmazeutische Kompetenz der Apothekerinnen und Apotheker stärker in die Gesundheitsversorgung einbindet. Ältere Menschen leiden häufig an mehreren chronischen Erkrankungen gleichzeitig und müssen verschiedene Medikamente einnehmen. Zusätzliche pharmazeutische Dienstleistungen können helfen, Fehlmedikationen und gefährliche Wechselwirkungen besser zu vermeiden. Auch die geplanten Präventionsangebote – etwa zur Früherkennung von Herz-KreislaufErkrankungen, Diabetes oder tabakassoziierten Erkrankungen – sind insbesondere für ältere Menschen von großer Bedeutung. Viele Seniorinnen und Senioren profitieren davon, wenn Gesundheitsangebote niedrigschwellig und wohnortnah erreichbar sind. 

Auch die Möglichkeit, künftig Impfungen in Apotheken durchführen zu lassen, bewertet die Senioren-Union positiv. Gerade ältere Menschen sind auf einen guten Impfschutz angewiesen. Wenn Impfungen gegen Grippe, Corona, Tetanus oder FSME einfacher erreichbar werden, stärkt dies die Gesundheitsvorsorge und entlastet zugleich Arztpraxen.  

Von großer Bedeutung ist zudem die Verbesserung der Arzneimittelversorgung chronisch kranker Menschen. Dass unter bestimmten Voraussetzungen Medikamente künftig ohne erneute Vorlage eines Rezeptes abgegeben werden können, erleichtert vielen älteren Patientinnen und Patienten den Alltag erheblich. Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Pflegebedarf profitieren so von weniger Bürokratie und kürzeren Wegen.  

Vor diesem Hintergrund und angesichts der verbesserten Vergütung fordert die Senioren-Union die Landesapothekerkammern auf, flächendeckend mehr Not- und Teilnotdienste einzurichten, um eine verlässliche medizinische Versorgung rund um die Uhr sicherzustellen. 

Viele Seniorinnen und Senioren sind mangels eigener Mobilität darauf angewiesen, auch außerhalb üblicher Öffnungszeiten erreichbaren Zugang zu Arzneimitteln zu haben oder Medikamente nach Hause geliefert zu bekommen oder. 

Die Reform enthält darüber hinaus sinnvolle Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung im ländlichen Raum. Dazu gehören erleichterte Regelungen für Zweigapotheken, flexiblere Leitungsmodelle sowie die zeitweise Vertretung durch erfahrene pharmazeutisch-technische Assistenten. Diese Maßnahmen können helfen, Apothekenschließungen zu verhindern und die Versorgung vor Ort aufrechtzuerhalten. 

Insgesamt überwiegen aus Sicht der Senioren-Union die Vorteile der Reform. Die Stärkung der Vor-Ort-Apotheken, bessere Beratungsangebote, mehr Prävention sowie zusätzliche wohnortnahe Gesundheitsleistungen tragen dazu bei, die Versorgung älterer Menschen nachhaltig zu verbessern und ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu unterstützen. 

 

 

Senioren-Union gibt Impulse für stärkeren Bevölkerungsschutz –  Bundesinnenministerium legt konkrete Ausbaupläne vor 

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands begrüßt die vom Bundesinnenministerium vorgelegten Pläne zur Stärkung und zum Ausbau des Zivil- und Bevölkerungsschutzes in Deutschland nachdrücklich. 

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sollen bis 2029 erhebliche Investitionen in den Bevölkerungsschutz erfolgen. Vorgesehen sind unter anderem die Beschaffung von Spezialfahrzeugen, der Ausbau des Technischen Hilfswerks, die bessere Erfassung und Nutzung von Schutzräumen sowie die Stärkung der Warn- und Rettungsstrukturen.  

„Mit Genugtuung nimmt die Senioren-Union zur Kenntnis, dass der 38. CDU-Parteitag kürzlich einen zielgerichteten Antrag der Senioren-Union zur Stärkung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes beschlossen hat. Wir sehen uns darin bestätigt, frühzeitig auf die erheblichen Defizite in diesem Bereich hingewiesen und damit wichtige Anstöße für die nun eingeleiteten Maßnahmen gegeben zu haben“, erklärt hierzu der stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Claus Bernhold, der im Bundesvorstand der CDU-Vereinigung für Fragen der Inneren und Äußeren Sicherheit zuständig ist. 

Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sei deutlich geworden, dass Deutschland Vorsorge gegen hybride Bedrohungen, Angriffe auf kritische Infrastruktur und mögliche Krisenszenarien massiv verbessern müsse. Die Senioren-Union fordert daher eine echte „Zeitenwende“ auch im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes. 

 


 

Zu guter Letzt….

 

 


Klare Sprache,  nachdrückliche Worte,  

deutliche Stellungnahmen. 

 

Zu guter Letzt…. 

 

„Einfach mal Danke sagen“ –  

 

Senioren-Union würdigt verantwortungsvolle  

Berichterstattung

 

Anlässlich des Tages der Pressefreiheit betont Claus Bernhold, stellvertretender Bundesvorsitzender und im Bundesvorstand der Senioren-Union der CDU zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: 

 

„Einfach mal danke sagen“ – mit diesen Worten würdigt die SeniorenUnion die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten, die täglich einen unverzichtbaren Beitrag für unsere demokratische Gesellschaft leisten. 

Gerade mit Blick auf die ältere Generation ist in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung zu beobachten: Die Anliegen, Lebensrealitäten und Herausforderungen von Seniorinnen und Senioren finden zunehmend mehr und zugleich sachgerechte Aufmerksamkeit in den Medien. Diese Entwicklung zeigt sich sowohl in der überregionalen Berichterstattung als auch im lokalen Bereich. 

Die Senioren-Union begrüßt diese differenzierte und verantwortungsvolle Darstellung ausdrücklich. Sie trägt dazu bei, das Verständnis zwischen den Generationen zu stärken und die Bedeutung einer älter werdenden Gesellschaft angemessen abzubilden.“ 

 

Eine freie, vielfältige und verantwortungsbewusste Presse bleibt damit ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Demokratie – heute mehr denn je. 

Quelle:  Senioren-Union der CDU Deutschlands

 

 

Straßburg – Hauptstadt Europas und des Elsass

Senioren Union Moers zu Besuch im Europaparlament in Straßburg

Vom 18. bis 21. Mai 2026 unternahm die Senioren-Union Moers eine erlebnisreiche Reise nach Straßburg, der Hauptstadt Europas und des Elsass. Die Anreise erfolgte in einem komfortablen Reisebus, übernachtet wurde im Hotel Calamus in Kehl, nur wenige Minuten von Straßburg entfernt.

Zu den Höhepunkten der Reise zählten eine Rundfahrt mit dem Minizug durch das malerische Viertel Petite France, eine Bootsfahrt auf der Ill sowie der Besuch des Europaparlaments. Der Europaabgeordnete Ralf Seekatz gewährte den Teilnehmenden interessante Einblicke in die Arbeit und Bedeutung des Parlaments.

Ein weiterer Programmpunkt war ein Ausflug entlang der elsässischen Weinstraße mit örtlicher Reiseleitung, der in das charmante Städtchen Colmar führte.

Quelle Joachim Schmitt Senioren Union Moers

 

Senioren Union Mönchengladbach zu Besuch im Borussen-Park

Senioren Union Mönchengldbach

Führung im Borussen-Park

 

Vorige Woche durfte eine Gruppe von Mitgliedern der Seniorenunion Mönchengladbach einen ganz besonderen und erlebnisreichen Nachmittag im Borussen-Park verbringen. Schon beim Betreten des Stadions war die Vorfreude groß – und wir wurden nicht enttäuscht!

Unser Führer, Herr Peter Krienen, führte uns mit viel Humor, Charme und Herzblut durch den Borussen-Park. Mit seinen spannenden Geschichten, interessanten Hintergrundinformationen und immer wieder lustigen Anekdoten sorgte er für viele Lacher und beste Stimmung.

Unsere Reise hinter die Kulissen begann im Kellerbereich mit dem Presseraum, in dem Trainer, Manager und Spieler nach den Spielen Rede und Antwort stehen. Auch ein Blick in den Polizeigewahrsam mit seinen drei Räumen gehörte zur Führung. Besonders beeindruckend waren die Gästekabinen mit Duschen und Massageräumen.

Ein echter Gänsehautmoment war dann der Gang durch den Spielertunnel – fast wie die Profis selbst! Als sich vor uns das große Spielfeld mit den gewaltigen Tribünen öffnete, waren viele begeistert. Auch die Kamerabereiche, Logen und die verschiedenen Ebenen des Stadions durften wir besichtigen.

Es war ein wunderschöner, informativer und fröhlicher Nachmittag voller spannender Eindrücke, herzlicher Gespräche und ganz viel Lachen. Solche gemeinsamen Erlebnisse bleiben in Erinnerung – wir kommen bestimmt wieder!

Senioren-Union aus CDU und CSU für Teilhabe ohne Barrieren

Senioren-Union aus CDU und CSU für Teilhabe ohne Barrieren

Ein historischer Termin: Erste gemeinsame Sitzung des Bundesvorstands der Senioren-Union der CDU und des Landesvorstands der Senioren-Union der CSU

Eine Premiere, geradezu ein historisches Ereignis fand heute in der CSU-Landesleitung in München statt. Zum ersten Mal tagten der komplette Bundesvorstand der Senioren Union der CDU und der Landesvorstand der Senioren Union der CSU gemeinsam.

Der Hausherr, CSU-Generalsekretär, Martin Huber, MdL, ließ es sich nicht nehmen, die Gäste aus ganz Deutschland zu begrüßen Er dankte sich nachdrücklich für die engagierte Unterstützung der Senioren-Union für die Politik der Union.

Am ersten Tag der zweitägigen Veranstaltung hat sich die Senioren-Union schon ein breites Themenspektrum vorgenommen. Nach Franz Mayer, dem Landesvorsitzenden der Senioren Union der CSU, berichtete Hubert Hüppe, der Bundesvorsitzende der Senioren Union der CDU Deutschlands, über die Arbeit in den zurückliegenden Monaten und die Ziele für das laufende Jahr.

Nach dem kurzen Einblick in die Seniorenpolitik auf europäischer Ebene folgte ein ausführlicher Vortrag zum Thema Rente, in dem viele Schwachstellen im heutigen Rentensystem von Helmut Plenk, Vorsitzender der Senioren-Union Arbeitsgruppe Rente aufgezeigt wurden. Das Schlusswort des ersten Tages hatte Martina Gießübel. Als seniorenpolitische Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion und in Vertretung für den CSU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek lobte sie die intensive und engagierte Arbeit der Senioren-Union, aus der sie viele Impulse mitnehmen könne.

Unter dem Motto „Ausflug ins Bierland Bayern“ stand der Ausklang des Tages, bei dem Dr. Lothar Ebbertz, Hauptgeschäftsführer des bayerischen Brauerbundes, Wissenswertes zur bayerischen Bierkultur vermittelte.

Quelle SU Claus Bernhold über Facebook

Senioren Union CDU

Newsletter April 2026

 

 

April 2026
 
 
 
 
 
Senioren-Union der CDU Deutschlands
 
Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV:
Claus Bernhold, stellv. Bundesvorsitzender
Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Telefon: 030-22070445
Telefax: 030-22070449
E-Mail: seniorenunion@cdu.de
www.senioren-union.de
 
Von diesem Newsletter können Sie sich hier abmelden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:  Senioren-Union der CDU Deutschlands

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuch der SU-Landesvorsitzende Dr. Anette Bunse MdL

Senioren Union Kreis Wesel Kreisvorstandssitzung

Die SeniorenUnion des Kreises Wesel, über 1000 Mitglieder in 12 Stadt- und Ortsverbänden, konnte auf seiner turnusmäßigen Kreis-Vorstandssitzung am vergangenen Freitag in der „Wacht am Rhein“ in Büderich erstmals einen besonderen Gast begrüßen, 

die neue SU-Landesvorsitzende Dr. Anette Bunse MdL. Sie ist Chefin von über 20.000 Mitgliedern in NRW, der größten Vereinigung reiferer Jahrgänge in Deutschland 

(54.000 beitragszahlende Mitglieder). 

Dr. Anette Bunse aus Bottrop ist studierte Ärztin, Mutter von 4 Kindern und engagiert sich schon seit vielen Jahren im politischen Spektrum.  Momentan ist sie auch als CDU-Landtags-abgeordnete tätig u.a. im Bereich Arbeit, Gesundheit und Soziales, Schule und Bildung.

 

 

Die äußerst interessierten Versammlungsteilnehmer bekamen eine breite Palette aktueller

Themen präsentiert: Familienpolitik, wo Senioren abgehängt werden, Kinder-Betreuung, Probleme für Ältere bei den Banken, bargeldloses Fahren in Zügen und Bahnen, Telefon-Betrügereien und noch einiges mehr. Vieles wurde von den Anwesenden noch zusätzlich hinterfragt. Als Fazit wurde festgestellt: Seniorinnen und Senioren gehören mit an die Tische der „Entscheider“. Sie wollen sich einbringen und unser Leben mitgestalten. 

Alles nach dem Grundsatz: Zukunft braucht Erfahrung.   

Autor: Rolf Trost

Senioren Union der CDU Deutschland

Frühlingsempfang der deutschen parlamentarischen Gesellschaft

Ereignisreicher Tag: 

 

Zuerst auf dem Frühlingsempfang der deutschen parlamentarischen Gesellschaft mit unserem Ehrenvorsitzenden Prof. Wulff und danach beim Frühlingsempfang der Jungen Union.

 

Unser Bundesvorsitzender Herr Hüppe führte gute Gespräche, knüpfte neue Kontakte und frischte alte Kontakte wieder auf.

Quelle: Senioren Union Deutschland

 

Veranstaltung der Senioren Union Mönchengladbach

Gemeinsames Frühstück der Senioren Union mit Vortrag von Frau Dorothee Wingerath

Am Dienstag, den 14.04.26, trafen sich über 50 Seniorinnen und Senioren im AWO-Eck an der Brandenburger Straße zu einem gelungenen Vormittag. Bei einem reichhaltigen und liebevoll vorbereiteten Frühstück, genossen die Teilnehmenden die angenehme Atmosphäre und die guten Gespräche. Mit großer Vorfreude blickten alle auf den Vortrag von Frau Dorothee Wingerath, die über die Ehefrauen der beiden ersten Bundespräsidenten, Theodor Heuss und Heinrich Lübke, berichtete.

Elly Heuss-Knapp (1881-1952) war eine bedeutende Persönlichkeit der frühen Bundesrepublik. Sie engagierte sich früh politisch und sozial, arbeitete als Lehrerin und Journalistin und setzte sich besonders für die Rechte von Frauen und Familien ein. Während der NS-Zeit durfte sie nicht öffentlich wirken, blieb jedoch ihren Überzeugungen treu.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie als „First Lady“ bekannt und gründete 1950 das Deutsche Müttergenesungswerk. Sie gilt als Wegbereiterin sozialer Arbeit in Deutschland – ihr Engagement wirkt bis heute fort.

Wilhelmine Lübke (1885-1981) war die Ehefrau des zweiten Bundespräsidenten und von 1959 bis 1969 „First Lady“ der Bundesrepublik.

Sie war Studienrätin, sprach fünf Fremdsprachen und überzeugte durch ihr selbstbewusstes und elegantes Auftreten, mit dem sie wesentlich zum positiven internationalen Ansehen Deutschlands beitrug. Zugleich war sie die stille, verlässliche Stütze ihres Mannes.

1962 gründete sie gemeinsam mit ihm das Kuratorium Deutsche Altershilfe. Sie entwickelte u.a. die Idee von „Essen auf Rädern“ sowie wichtige Grundlagen für die Kurzzeit- und Tagespflege älterer Menschen. Zudem bestärkte sie 1974 Mildred Scheel in der Gründung der Deutschen Krebshilfe. Ihr Wirken war geprägt von sozialem Engagement, Bildung und großer persönlicher Ausstrahlung.

Ein gelungener Vormittag, der die beeindruckende Lebensleistung von Elly Heuss-Knapp und Wilhelmine Lübke noch einmal eindrucksvoll in Erinnerung gerufen hat.

Autor: Angelika Schürings

 

Stadtvereinigung Kaarst unser Jahr 2025


                       

 

Stadtvereinigung  Kaarst

unser Jahr 2025

 

                                                                                                                  Bildquelle: Hans-Gerd Schievink

Brunnen und Rathaus Büttgen

 

D a s   J a h r  2 0 2 5

 

 

„Es kommt nicht nur darauf an, wie alt wir werden, 
sondern wie wir alt werden und es gelte nicht nur dem leben Jahre, sondern auch den Jahren leben geben!“   

(Prof.Dr.Dr. Ursula Lehr)

 

 

„Gut Leben in Kaarst“ zum Jahresanfang 
am 17. Januar 2025

Wie in den vergangenen Jahren begann unser Veranstaltungsprogramm mit dem Grünkohlessen an dem 65 Mitglieder teilnahmen. Johnens Küche servierte den Grünkohl mit Mettwurst und Kasseler zur Zufriedenheit der Gäste. 
Drei Alternativessen wurden auch angeboten.

Neben der leiblichen Kost gab es noch geistige Kost.

Herr Christian Horn-Heinemann CDU Vorsitzender, berichtete über den Haushalt der Stadt Kaarst; sowie über die Gebührenhaushalte. Weiterhin informierte er über die geplanten baulichen Maßnahmen u.a. Neubau der Grundschule Stakerseite, Erweiterungsbau der katholischen Grundschule, Sanierung des Kanalnetzes und Neugestaltung der Rathausstraße. Was geschieht mit dem alten Ikea-Grundstück. Kostenfaktor für die Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge. Die Grundbesitzabgaben sind im kommunalen Vergleich sehr moderat.

Die Fragen der Gäste wurden von Herrn Horn-Heinemann spezifisch beantwortet.

Der Vorsitzende bedankte sich bei Herrn Horn-Heinemann für die reichhaltigen Informationen. Zum Schluss wünschte er den Anwesenden für das Jahr 2025 alles Gute bei bester Gesundheit. 

Bericht von Theo Thissen

 

 

„Pflegebedarf“ am 21.02. 2025

Am 21.02.2025 besuchte uns Frau Jacobs von der Diakonie Kleve.

 

Sie leitet und koordiniert Pflegekräfte und berät auch in Fragen zur Einstufung bei einem eventuellen Pflegegrad.

Unter dem Motto „Wenn der Alltag zu Hause beschwerlich wird“ steht ihr Vortrag.
Der Haushalt kann nicht alleine bewältigt werden, das Gedächtnis lässt nach und soziale Kontakte können nicht mehr gepflegt werden. Das sind nur einige Probleme, die mit zunehmendem Alter auftreten können.

Vielen ist nicht bekannt, dass auch einfache Hilfestellungen durch die Pflegekasse gezahlt werden. Zunächst muss aber ein Pflegegrad beantragt werden. Beim Pflegegrad 1 werden genau diese einfachen Hilfestellungen anerkannt. Sogenannte Hilfe im Alltag wird geleistet wie z.B. eine Begleitung beim Arztbesuch, eventuell auch nach Düsseldorf, oder beim Einkauf. 

Ein hilfreicher Tipp war auch, dass bei einer Begutachtung zur Feststellung des Pflegegrades man immer wahrheitsgemäß seine Beeinträchtigungen schildert. Es fällt schwer die eigenen Probleme zu schildern, aber es ist wichtig nichts zu verschweigen oder zu beschönigen. Auch sollte noch eine Vertrauensperson anwesend sein. 

 

Während des Vortrages wurden schon viele Fragen gestellt und im Anschluss hat Frau Jacobs auch noch einige privaten Fragen beantwortet. Wir bedankten uns für den interessanten Vortrag.

 

Bericht Inge Jackisch

 

 

.

Bericht Dagmar Klammer-Brauns          

Spargelessen in Walbeck u. Besuch „action-medeor“
 am 21.Mai 2025

Seit Gründung der Senioren-Union  ist das gemeinsame Spargelessen ein Programmpunkt. Am 21. Mai 2025 ging die Fahrt nach Walbeck zum Restaurant Eyckmanns wo uns das Menü „Spargel-Satt „ um 12.00 Uhr serviert wurde.

Das Service-Team begrüßte uns  und servierte uns das reichhaltige Spargelmenü. Nach dem sehr schmackhaften  „3. Nachschlag" musste auch der größte Esser aufgeben.

 Nach dem gastfreundlichen Aufenthalt im Hause Eyckmanns fuhren wir gegen 14.00 Uhr  in Richtung Tönisvorst zu „action-medeor“ die größte Notapotheke der Welt.

 Dort wurde uns die Organisation über den weltweiten Versand der Medikamente dargestellt. In der Medikamentenhalle konnten wir von einer Besucherempore die Logistik bezüglich des Medikamenten Versandes verfolgen. Anschließend wurden wir zum Kaffee und Kuchen in den Vortragsraum eingeladen.   

 

 

 

Dort berichtete uns Frau Stephanie Wickerath, Referentin von „action-medeor“, über die Aktivitäten von der Notapotheke.

 

 Hier einige Daten:

- aus dem 4000 m² Lager wurden im Jahre 2023    22.127 Pakete mit       einem Gesamtgewicht von 443 t in 56 Länder verschickt.  

- Eingang von 20,6 Mio Euro freien und gebundenen Geldspenden, 
 1,6 Mio Euro Sachspenden und 14,1 Mio Euro Fördermittel.                                       

- beteiligt waren 33 Partnerorganisationen in 26 Ländern mit rund 800 hauptamtlichen und über 1000 ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Nach der beeindruckenden Besichtigung und Berichterstattung traten wir gegen 17.00 Uhr die Heimreise an. 

Bericht von Theo Thissen

 

 

 

Tagesfahrt nach Aachen und Selfkant am 24 Juni 2025

Am 24.Juni 2025 fuhren wir gutgelaunt mit 43 Personen nach Aachen. Dort wurden wir von Stadtführern in 3 Gruppen aufgeteilt zu einem Rundgang durch die Altstadt. 

 

Begonnen wurde mit dem grandiosen Denkmal, dem Elisenbrunnen, der mit seinen schwefelhaltigen Dämpfen daran erinnert, dass hier die heißesten Thermalwässer in Nordmitteleuropa fließen. Der Adel des 18. Jahrhunderts liebte es, die Bäder von Bad Aachen zu besuchen.

 

 

 

Aachener Rathaus - Aachen schöne Altstadt

 

Ein weiteres Highlight erwartete uns mit dem historischen Rathaus, das auf den Fundamenten der ehemaligen Pfalzhalle aus der Zeit Karls des großen steht. Daran erinnert auch der Karlsbrunnen direkt vor dem Rathaus.

 

Nach dem Ende des Rundganges starteten wir zur Besichtigung der ersten UNESCO-Welterbestätte in Deutschland, dem Aachener Dom, die letzte Ruhestätte Karls des Großen. Viele Schätze und Kunstwerke konnten wir bestaunen.

 

Aachener Dom - UNESCO Welterbe

Ab 12 Uhr war Freizeit angesagt zum Essen, Shoppen oder noch weiteres in der Altstadt bestaunen bis um 13:30 der Bus uns nach Selfkant, dem westlichsten Punkt Deutschlands brachte.

 

Der Name Selfkant ist nicht aus der Zipfellage im Westen Deutschlands zu erklären, sondern aus dem alten Begriff „Safelkant“, der das Gebiet um den heutigen Saeffeler Bachbezeichnet.

 

Der Selfkant liegt in einer idyllischen Landschaft und ist geprägt von plätschernden Bachtälern und romantischen Bruch- und Auenwäldern und besteht aus insgesamt 12 Dörfern. Nach einer 90-minütigen Rundfahrt stärkten wir uns noch in einem Café und fuhren anschließend nach einem ereignisreichen Tag nach Hause.

Bericht Heinz Käsgen

 

 

6-tägige Studien- und Kulturreise vom 03.-08.Juli 2025 nach Ostfriesland

Unsere Mehrtagesfahrt haben wir mit nur 22 Personen durchführen können, weil 7 krank geworden sind, bzw. einen Unfall hatten.

Das 4* Hotel Hafenspeicher in Leer, dem Tor Ostfrieslands, war die Basis auf dieser Reise. Es befindet sich in einem umfangreich sanierten Speichergebäude aus dem Jahre 1872 am Freizeithafen. In einer Kombination aus historischem Ambiente und modernem Hotelkomfort übernachteten wir in sehr schönen Zimmern und starteten jeden Morgen mit einem umfangreichen Frühstücksbuffet in den Tag.

 

Am Anreisetag besuchten wir nach dem Zimmerbezug das Teemuseum mit einer 2-stündigen Teezeremonie. Danach Abendessen im Hotel und schlafen!

 

Am 2. Tag sind wir nach dem Frühstück nach Papenburg zur Meyer Werft gefahren, eine der größten und modernsten Werften Europas, in der viele Schiffe bekannter Kreuzfahrtunternehmen gebaut werden. 

 

Bei einer 2-stündigen interessanten Führung durch die Werft haben wir einiges über die 200-jährige Unternehmensgeschichte erfahren sowie einen Einblick in den modernen Schiffsbau und die Konstruktion der Schiffe bekommen.

 

 

 

Danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung in Papenburg.

Am 3. Tag lernten wir die Hafen- und Marinestadt Wilhelmshaven kennen. Bei einer Hafenbustour mit unserem eigenen Bus und einem Gästeführer besuchten wir zuerst den JadeWeserPort. Danach sahen wir u.a. bei einer Stadtrundfahrt natürlich das Wahrzeichen der Stadt, die Kaiser-Wilhelm-Brücke, die größte Drehbrücke Europas. Den Marinestützpunkt durften wir nur vom Bus aus besichtigen. Nach einer individuellen Mittagspause stand noch ein Besuch der Stadt Jever mit einem geführten Rundgang auf unserem Programm.

 

Am 4. Tag, einem Sonntag, hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Einige machten eine Hafenrundfahrt, andere einen Bummel durch die Stadt, in der an diesem Tag ein Fest mit Trödelmarkt stattfand und die Geschäfte geöffnet hatten, und einige gingen einfach nur spazieren. 

 

Am 5. Tag war unser erstes Ziel die Seehafenstadt Emden. Wir besichtigten die Altstadt mit ihren Denkmälern und historischen Gebäuden, den Hafen mit dem Autoport und die Großwerft Nordseewerke. Danach ging die Fahrt nach Suurhusen, wo der bis vor kurzem noch schiefste Kirchturm der Welt steht, dann durch die malerische Krummhörn zu dem beliebten Fischerdorf Greetsiel. Dort machten wir einen Spaziergang durch den Hafen mit der größten Krabbenkutterflotte Ostfrieslands. Zum Abschluss des Tages waren wir in Aurich, der heimlichen Hauptstadt Ostfrieslands. Bei einem Stadtrundgang sahen wir den Marktplatz, den Lambertshof, das Pingelhus, das Schloß und natürlich die historische Stiftsmühle, ein Wahrzeichen der Stadt Aurich.

 

Am 6. Tag, unserem Heimreisetag, sind wir nach dem Frühstück und dem Kofferverladen nach Haselünne gefahren. Auf dem Berentzen Hof bekamen wir bei einer 90minütigen Erlebnisführung incl. Produktverkostung einen Einblick in die Welt von Berentzen.

 

Danach ging es auf direktem Wege zurück nach Kaarst.

 

Bericht Anne Siebrands

 

 

 

Tagesfahrt nach Monschau und zum Rursee
 am 07. August 2025

Für die Fahrt in die Eifel hatten sich über 60 Personen angemeldet, mitnehmen konnten wir nur 57. Zuerst ging unsere Fahrt in das schöne Städtchen Monschau.

Nach der Ankunft erwartete uns eine interessante Führung durch die historische Senfmühle, die ca. 40 Minuten dauerte. Es wurden 2 Gruppen gebildet. 

 

Diejenigen, die warten mussten, konnten im angegliederten Shop und dem Weinkeller stöbern und einkaufen (was auch fast alle getan haben). Wir haben einiges über Senf und die Verarbeitung gelernt, durften auch probieren.

 

 

 

Von der Senfmühle aus ging es über Kopfsteinpflaster (sehr breite Fugen) in den Ort, wo uns das „Haus Flosdorf“  zum Mittagessen erwartete. Danach konnten wir ein bisschen den Ort erkunden.

 

Dann hat uns der Bus nach Einruhr zum Schiffsanleger gebracht. Von dort sind wir bei richtig schönem Wetter zu einer 2std. Fahrt auf dem Obersee bis zur Urfttalsperre und zurück gefahren. Auf dem Schiff gab es noch Kaffee, Tee, Kuchen oder Brötchen. Danach ging es mit unserem Bus wieder zurück nach Kaarst.

 

 

Bericht Anne Siebrands 

 

 

 

 Sommertreff im Tuppenhof  am 21. August 2025

Die älteste Traditionsveranstaltung der Kaarster Senioren-Union der „Kaffeeklatsch“ fand, wie in den vergangenen Jahren im landwirtschaftlichen Museum in Vorst statt. 

Die Scheune im Tuppenhof wurde wieder vom Vorstandsteam sommerlich eingedeckt. Es gab wieder ein reichhaltiges Kuchenbuffet, das aus selbstgebackenen Kuchen von Mitgliedern zusammengestellt war. Höhepunkt des Nachmittags war der interessante Vortrag von Herrn Adolf Chrzanowski über Spitzbergen und Island – „Inseln aus Feuer und Eis“. 

Wir sahen per Bildschirmdemonstration  nicht nur Bilder aus Reykjavik, der nördlichsten Stadt der Welt  und der kleinen Hauptstadt auf Spitzbergen, Longyearbyen, sondern auch Fjorde mit zahlreichen Vogel- und Walrosskolonien, Eisbären, Eisberge und als Gegensatz riesige Tundra-flächen.

 

Spitzbergen – Abenteuer am Rande der Arktis erleben

 

 Die Anwesenden bzw. die Mitglieder waren von der Vorstellung begeistert und bedankten sich bei Herrn Chrzanowski für den Vortrag.

 

Dieser fröhlich  harmonische Tag wurde wieder mit Hilfe der Ehrenamtler vom Tuppenhof unterstützt. Der Vorsitzende dankte allen, die den selbstgebackenen Kuchen gespendet haben. 
Unser Bürgermeisterkandidat Christian Horn-Heinemann besuchte uns noch zum Abschluss und verteilte Schokoladenherzen zum süßen Abschluss.

Bericht von Theo Thissen

 

 

Tagesfahrt nach Düsseldorf  am 8.Oktober 2025

Am 08.10.2025 fuhren wir mit dem Busunternehmung Pelmter Richtung Düsseldorf um einen spannenden Tag zu erleben. Mit den nachfolgenden Ereignissen hatte keiner gerechnet.

Unser Fahrer, wie immer bei Pelmter, fuhr ruhig und sicher über die Theodor-Heuss Brücke und musste hinter einem Bus der Rheinbahn, der an einer Haltestelle hielt, ebenfalls anhalten.  Es dauerte einen Moment und plötzlich gab es einen Knall und im Bus einen Ruck.

 

 

Ein Fahrzeug hatte versucht den Bus zu überholen und dabei ein Fahrzeug, das von hinten kam übersehen. Beide Fahrzeuge kollidierten und haben dabei den Bus touchiert. Durch einen Schaden an der hinteren Achse, konnten wir die Fahrt in diesem Bus nicht weiter fortsetzen. 

Herr Pelmter kam aber so schnell wie möglich mit einem Ersatzbus. Da aber die Brücke durch die Unfallfahrzeuge komplett gesperrt war, musste durch die Polizei zuerst die Unfallstelle geräumt werden und der große Stau dahinter sich auflösen. Es hatte sich niemand verletzt und wir konnten mit dem Ersatzbus nach über einer Stunde unsere Fahrt weiterführen.

In der Zwischenzeit wurde festgestellt, dass unser Rundgang durch Düsseldorf vor dem Besuch des Rathauses nicht mehr stattfinden konnte. Deshalb wurde beschlossen, am Nachmittag nicht nach Benrath zu fahren, sondern in dieser Zeit den Rundgang durchzuführen.

Nach einer Stärkung im Café Schwan, leider musste auch hier das geplante Frühstück ausfallen, gingen wir zum Rathaus. Dort erwarteten uns zwei Führerinnen, die uns ins Rathaus begleiteten. An einem großen Modell der Innenstadt wurde die Stadtentwicklung anschaulich erklärt. 

Im Rathaus werden außerdem viele Gemälde des alten Düsseldorf ausgestellt und zu einigen wurden uns spannende Geschichten erzählt. Der Ratssaal und Besprechungsräume im historischen Teil waren weitere Stationen. Dort konnten wir auf den Stühlen der Mandatsträger platznehmen und Fragen zu den ausgestellten Fahnen und Bildern der Bürgermeister stellen.

 

Das „Füchsen“ wartete schon auf uns mit einer gewohnt vielfältigen Speisekarte. Einige Mitglieder haben, wie es in einem Brauhaus üblich ist, sich an einer Haxe erfreut. Im Anschluss wurden Behälter zum Mitnehmen verteilt.

 

Zum Abschluss haben wir uns vor dem Lokal getroffen um unseren Stadtrundgang zu beginnen. Leider hat Helgrid Wolf eine Stufe am Bürgersteig übersehen und ist gefallen. Gott sei Dank wurde sie nicht ernsthaft verletzt und konnte direkt zum Bus gehen.

Alle anderen haben noch den Rundgang durch den Hofgarten bis zum Schauspielhaus gemacht.  Auf dem Weg haben wir noch einige Blickwinkel gehabt, die ansonsten von den Einkaufsmeilen nicht zu sehen sind. Am Ende haben wir noch das Ingenhovental (die begrünten Gebäude) von außen besichtigt.

 

Am Schauspielhaus erwartete uns schon der Bus und wir fuhren diesmal unfallfrei zurück nach Kaarst.

Der ausgefallene Besuch in Benrath soll 2026 in einer Halbtagesfahrt nachgeholt werden.

Bericht Inge Jackisch

 

 

Das Martinsgansessen fand am 13.November 2025 statt

Am traditionellen Martinsgansessen haben über 60 Mitglieder und Gäste teilgenommen. Das Martinsgansessen hat bei der Senioren-Union Kaarst Tradition. Das gemeinsame Essen ist ein Eckpfeiler im Miteinander verbunden auch im Füreinander.

Nach dem ausgiebigen gemeinsamen Essen und Gesprächen folgte die Tombola. Der Erlös aus der Tombola wurde in Abstimmung mit der Stadt Kaarst an bedürftige Kaarster  vom Vorstand  an die Familien übergeben.

 Danke für die Spendenbereitschaft von Sponsoren und Spendern. 

Das gemeinsame Essen und die lebhaften Gespräche fördert unser Mitgliederwesen.

Bericht von Theo Thissen

 

Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Soest 05.12.2025

In diesem Jahr besuchten wir den Weihnachtsmarkt in der schönen Stadt Soest. Nach unserer Ankunft haben wir bei einer Führung „Wenig gehen und viel sehen“ einiges über 1000 Jahre Soester Geschichte erfahren, den Stadtkern aus den Zeiten von Kaiser Otto, alte Industriegebiete, in denen man heute herrlich wohnen kann, imposante Architektur aus 8 Jahrhunderten gesehen. 

 

 

Nach der 90-minütigen Führung, u.a. bestaunten wir auch die Weihnachtskrippe im Dom, spazierten wir dann über den Weihnachtsmarkt, der mit rund 100 Ständen rund um Petrikirche, Rathaus, Dom und Markt aufgebaut war. Der Soester Weihnachtsmarkt wurde als einer der schönsten Märkte in ganz Europa ausgezeichnet.


 

In der Kulisse vor historischen Fachwerkhäusern haben weihnachtlich geschmückte Buden mit Essen, Trinken, Handwerk, Kunst und anderem zum Verweilen eingeladen. 

 

Leider stürzte eine unserer Teilnehmerinnen und musste sicherheitshalber eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Sie hat es aber gut überstanden. Trotz dieses kleinen Schrecks haben wir einen schönen Tag gehabt.

 

Bericht Anne Siebrand