Senioren Union CDU Newsletter Mai 2026
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Mai 2026
Senioren-Union der CDU Deutschlands
Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV:
Claus Bernhold, stellv. Bundesvorsitzender
Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Telefon: 030-22070445
Telefax: 030-22070449
E-Mail: seniorenunion@cdu.de www.senioren-union.de
Liebe Mitglieder der Senioren-Union, liebe Freundinnen und Freunde,
Deutschland befindet sich in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Fortschritt nicht spaltet, sondern den Menschen dient. Die Senioren-Union setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass ältere Menschen auch künftig selbstbestimmt, sicher und mit voller gesellschaftlicher Teilhabe leben können. Die Themen dieses Newsletters zeigen deutlich, wofür wir stehen: für eine Politik mit Augenmaß, für den Schutz bewährter Strukturen und zugleich für verantwortungsvollen Fortschritt.
Ein zentrales Anliegen ist dabei die Digitalisierung unseres Alltags. Gemeinsam mit der Senioren-Union der CSU haben wir in München die Erklärung „Teilhabe ohne digitale Barrieren“ verabschiedet. Damit verbinden wir ein klares Bekenntnis zu den Chancen moderner Technologien ebenso wie eine deutliche Forderung nach Fairness und Zugänglichkeit. Digitale Anwendungen, Künstliche Intelligenz und moderne Kommunikationsformen können älteren Menschen mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität ermöglichen – etwa in der Gesundheitsversorgung, im Bereich „Smart Home“ oder bei der sozialen Vernetzung.
Gleichzeitig dürfen Menschen nicht ausgeschlossen werden, die digitale Angebote nicht nutzen können oder aus Sicherheitsgründen bewusst zurückhaltend damit umgehen, weil sie Angst vor Betrügereien haben. Für uns gilt deshalb eindeutig: Digitale Angebote müssen analoge Wege ergänzen – nicht ersetzen. Persönliche Beratung, telefonische Erreichbarkeit, Filialen, Schalter und Bargeld bleiben unverzichtbare Bestandteile gesellschaftlicher Teilhabe und staatlicher Daseinsvorsorge.
Ebenso wichtig ist uns der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Stärkung unserer Demokratie. Am 23. Mai 2026 haben wir nicht nur den 77. Geburtstag unseres Grundgesetzes gefeiert, sondern erstmals auch den bundesweiten „Ehrentag“ – einen Mitmachtag für Demokratie, Engagement und Zusammenhalt. Gerade ältere Menschen wissen aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Freiheit, Frieden und Rechtsstaatlichkeit sind. Viele Seniorinnen und Senioren haben unser Land mit aufgebaut, Krisenzeiten erlebt und Verantwortung übernommen. Bis heute engagieren sie sich mit großer Tatkraft in Vereinen, Kirchen, sozialen Einrichtungen, Kommunalpolitik und Nachbarschaften. Dieses ehrenamtliche Engagement ist ein tragendes Fundament unserer Gesellschaft. Demokratie lebt nicht allein von Institutionen und Gesetzen – sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen. Die ältere Generation geht dabei mit gutem Beispiel voran.
Ein weiterer Schwerpunkt dieses Newsletters ist unsere Stellungnahme zum Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz. Die Senioren-Union begrüßt die geplante Stärkung der wohnortnahen Apotheken ausdrücklich. Gerade in ländlichen Regionen sichern inhabergeführte Apotheken die medizinische Versorgung und sind für viele ältere Menschen unverzichtbare Ansprechpartner. Die Reform bietet wichtige Verbesserungen: stärkere pharmazeutische Beratung, mehr Präventionsangebote, erleichterte Impfungen in Apotheken sowie eine bessere Versorgung chronisch kranker Menschen. Davon profitieren insbesondere Seniorinnen und Senioren mit eingeschränkter Mobilität oder Pflegebedarf. Zugleich machen wir deutlich, dass Patientensicherheit oberste Priorität behalten muss und zusätzliche Kosten nicht zu einer weiteren Belastung kleiner Renten führen dürfen. Ebenso erwarten wir, dass die verbesserte Vergütung der Apotheken zu einer besseren Notdienstversorgung und zu mehr Verlässlichkeit im Alltag älterer Menschen beiträgt.
Die Themen dieses Newsletters zeigen: Die Senioren-Union setzt sich konsequent für die Interessen älterer Menschen ein – für gesellschaftliche Teilhabe, für eine starke Demokratie und für eine verlässliche Gesundheitsversorgung. Unser Ziel bleibt eine Gesellschaft, in der ältere Menschen nicht an den Rand gedrängt werden, sondern ihre Erfahrung, ihre Kompetenz und ihr Engagement weiterhin voll einbringen können.
Herzliche Grüße
Ihr

Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU
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Senioren-Union aus CDU und CSU für Teilhabe ohne Barrieren
Die Seniorenvereinigungen von CDU und CSU haben bei einer gemeinsamen Sitzung in München die Erklärung „Teilhabe ohne digitale Barrieren“ verabschiedet. Damit setzen sie ein klares Zeichen für eine Digitalisierung, die allen Menschen zugutekommt und niemanden ausschließt.
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Digitale Anwendungen, Künstliche Intelligenz und moderne Kommunikationstechnologien eröffnen gerade älteren Menschen neue Möglichkeiten für mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität – etwa im Gesundheitswesen, durch Smart – Home - Lösungen oder bei der sozialen Teilhabe. Die Senioren-Union begrüßt daher ausdrücklich digitale Angebote, die den Alltag erleichtern und gesellschaftliche Teilhabe stärken.
Zugleich weist die Senioren-Union darauf hin, dass viele ältere Menschen digitale Angebote bislang nur eingeschränkt nutzen können oder aus Sicherheitsgründen bewusst zurückhaltend sind. Umso wichtiger seien leicht zugängliche, verständliche und sichere digitale Lösungen.
„Mit der Münchner Erklärung unterstreichen wir, dass insbesondere ältere Menschen gezielte Unterstützung und leicht zugängliche digitale Angebote benötigen, damit sie digitale Anwendungen sicher und selbstbewusst nutzen können“, erklärt der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Hubert Hüppe.
Die Senioren-Union fordert deshalb, dass digitale Angebote analoge Zugänge ergänzen und nicht ersetzen. Staatliche Leistungen müssten weiterhin persönlich, telefonisch oder schriftlich erreichbar bleiben. Schalter, Filialen und Beratungsangebote seien auch künftig unverzichtbar. Zudem dürften finanzielle Vorteile nicht ausschließlich digitalen Nutzern vorbehalten sein.
Mit der einstimmig verabschiedeten „Münchner Erklärung“ sprechen sich die Seniorenvereinigungen von CDU und CSU außerdem klar für den Erhalt von Bargeld als wichtigem analogen Zahlungsmittel aus.
„Wir sehen in der fortschreitenden Verdrängung von Bargeld erhebliche gesellschaftliche Auswirkungen, die insbesondere ältere Menschen betreffen. Deshalb werden wir diese Entwicklung weiterhin kritisch begleiten und setzen uns dafür ein, dass Teilhabe und Wahlfreiheit auch auf diesem Sektor erhalten bleiben“, betont Franz Meyer, Vorsitzender der Senioren-Union der CSU.
Den vollständigen Text und weitere Einzelheiten
sowie Bilder finden Sie auf den Seiten der Senioren-Union der CSU unter dem LINK
77 Jahre Grundgesetz
77 Jahre Freiheit und Demokratie
Am 23. Mai 2026 feiern wir den 77. Geburtstag unseres Grundgesetzes – und erstmals zugleich den bundesweiten „Ehrentag“, den Mitmachtag für Demokratie, Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement. Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ wird überall in Deutschland sichtbar, was unsere freiheitliche Demokratie im Innersten trägt: Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen.
Gerade die ältere Generation weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind. Viele Seniorinnen und Senioren haben unser Land aufgebaut, Zeiten des Wandels erlebt und Demokratie nicht als Selbstverständlichkeit erfahren.
Deshalb engagieren sich heute unzählige ältere Menschen mit großer Tatkraft ehrenamtlich – in Vereinen, Kirchen, sozialen Einrichtungen, Nachbarschaften, Kommunalpolitik und Initiativen vor Ort.
Ob als Vorlesepaten, Helfer bei sozialen Projekten, Unterstützer von Familien, Kultur- und Sportvereinen oder als engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger in Städten und Gemeinden: Seniorinnen und Senioren leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Dank.
Das Grundgesetz mit seinen 146 Artikeln garantiert uns Freiheit, Menschenwürde, Demokratie sowie Rechtsstaatlichkeit und bildet so das Fundament unseres Zusammenlebens. Doch - Demokratie lebt nicht allein von Gesetzen und Institutionen, sie lebt von Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und füreinander da sind. Das leben wir als engagierte Mitglieder in der Senioren-Union der CDU.
Die Senioren-Union begrüßt diesen deutschlandweiten Mitmachtag ausdrücklich. Der Ehrentag macht genau das sichtbar: gelebte Demokratie im Alltag. Wenn Menschen gemeinsam anpacken, helfen, pflegen, miteinander feiern oder einfach Zeit füreinander haben und sich umeinander kümmern, dann entsteht Gemeinschaft. Dann wird aus dem Geist unseres Grundgesetzes konkrete Wirklichkeit.
Unser Grundgesetz ist ein Versprechen für Gegenwart und Zukunft.
Dieses Versprechen mit Leben zu erfüllen, bleibt Aufgabe aller Generationen.
Die ältere Generation geht dabei mit gutem Beispiel voran.
Norbert Kartmann

Die CDU-Senioren-Union trauert um Norbert Kartmann, der im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Er war von 2012 bis 2021 Vorsitzender der Senioren-Union in der Landesvereinigung Hessen.
Bei seinem Ausscheiden 2021 wurde er auf dem Delegierten-Treffen in Heusenstamm einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Ministerpräsident Boris Rhein würdigte das Engagement des Verstorbenen: "Als Landtagspräsident hat er die parlamentarische Arbeit mit Integ-
rität geleitet und stets ein offenes Ohr für alle Fraktionen gehabt“, sagte der Regierungschef und fügte hinzu: "Norbert Kartmann hat sein Leben in den Dienst der Gesellschaft gestellt. Er wird fehlen."
Ines Claus, Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion nannte Kartmann "einen leidenschaftlichen Demokraten, einen überzeugten Christdemokraten und einen Politiker mit Haltung, Herz und großem Verantwortungsbewusstsein."
Für sein ehrenamtliches Engagement für Hessen und Deutschland wurde der CDUPolitiker mehrfach geehrt, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz 2012 und der hessischen Wilhelm-Leuschner-Medaille.
Für seine Verdienste in der Senioren-Union wurde ihm die Konrad-Adenauer Medaille verliehen, die höchste Auszeichnung der Senioren-Union für besondere und herausragende Leistungen für die Vereinigung und für die Gesellschaft.
Der Landesvorsitzende der Senioren-Union Hessen, Kurt Wiegel: „Ein guter Freund hat uns verlassen. Wir danken ihm für alles, was er für uns getan hat. Die SeniorenUnion Hessen wird ihrem nun zu früh verstorbenen Ehrenvorsitzenden ein ehrendes Gedenken bewahren“.
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Internationaler Tag der Pflegenden: Dank, Anerkennung und Respekt Senioren-Union fordert Umsetzung der Pflegereform
Anlässlich des Internationalen Tages der Pflegenden würdigt die Senioren-Union der CDU Deutschlands die herausragende Leistung aller professionellen Pflegekräfte sowie der Millionen pflegenden Angehörigen.
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, erklärt:
„Wer Menschen pflegt verdient unseren tiefen Dank, unsere Anerkennung und unseren größten Respekt. Besonders die vielen Angehörigen, die ihre Eltern, Ehepartner oder Kinder zuhause pflegen, tragen oft über Jahre hinweg eine enorme körperliche, seelische und finanzielle Belastung. Ihr Einsatz ist Ausdruck gelebter
Menschlichkeit und stärkt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“
Die Senioren-Union fordert nachdrücklich, die aktuellen Entscheidungen zur Stärkung der Pflege zeitnah umzusetzen und die Situation pflegender Angehöriger deutlicher in den Mittelpunkt zu rücken. Dazu gehören u.a. die bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, mehr Entlastungsangebote, flexiblere Unterstützungsleistungen sowie eine verlässliche Finanzierung der Pflegeversicherung. Auch die Forderung nach mehr gesellschaftlicher Anerkennung und besserer Absicherung der Familienpflege gehört zum Forderungskatalog der SeniorenUnion. Viele pflegende Angehörige stoßen täglich an ihre Belastungsgrenzen. Bürokratische Hürden, fehlende Kurzzeitpflegeplätze und finanzielle Nachteile dürfen nicht länger hingenommen werden.
„Eine menschliche Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen umgeht – und wie sie diejenigen unterstützt, die Verantwortung übernehmen“, betont Hubert Hüppe weiter.
Die Senioren-Union dankt allen Pflegenden in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und insbesondere in den Familien für ihren täglichen Einsatz, ihre Geduld und ihre Fürsorge. Ohne sie wäre unsere Gesellschaft nicht denkbar.
Stellungnahme der Senioren-Union zum Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz
Die Senioren-Union unterstützt die vom Deutschen Bundestag beschlossene Weiterentwicklung der Apothekenversorgung: Wohnortnahe Apotheken sind ein unverzichtbarer Bestandteil der allgemeinen Daseins- und einer verlässlichen Gesundheitsversorgung. Insbesondere in ländlichen Regionen leisten inhabergeführte Apotheken einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und medizinischen Sicherheit.
Vor allem kleinere und ländliche Apotheken standen und stehen zunehmend unter Druck. Fachkräftemangel, wirtschaftliche Schwierigkeiten und der Strukturwandel im Gesundheitswesen gefährden vielerorts die flächendeckende Medikamentenversorgung. Deshalb ist es richtig, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Vor-Ort-Apotheken zu verbessern und ihre Zukunft nachhaltig zu sichern.
Allerdings sind aus Sicht der CDUSenioren auch einzelne kritische Punkte anzumerken: Die erweiterten Leistungen und höheren Vergütungen für Apotheken führen zu zusätzlichen Kosten im Gesundheitswesen. Es muss verhindert werden, dass dadurch die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung weiter steigen und insbesondere Menschen mit kleinen Renten zusätzlich belastet werden.
Darüber hinaus muss bei neuen Aufgaben für Apotheken stets die Patientensicherheit oberste Priorität behalten. Medizinische Diagnosen und umfassende Therapien gehören weiterhin in die Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten. Deshalb ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Apotheken, Hausärzten und Fachärzten unverzichtbar.
Die Senioren-Union vermerkt als besonders positiv, dass die Reform die pharmazeutische Kompetenz der Apothekerinnen und Apotheker stärker in die Gesundheitsversorgung einbindet. Ältere Menschen leiden häufig an mehreren chronischen Erkrankungen gleichzeitig und müssen verschiedene Medikamente einnehmen. Zusätzliche pharmazeutische Dienstleistungen können helfen, Fehlmedikationen und gefährliche Wechselwirkungen besser zu vermeiden. Auch die geplanten Präventionsangebote – etwa zur Früherkennung von Herz-KreislaufErkrankungen, Diabetes oder tabakassoziierten Erkrankungen – sind insbesondere für ältere Menschen von großer Bedeutung. Viele Seniorinnen und Senioren profitieren davon, wenn Gesundheitsangebote niedrigschwellig und wohnortnah erreichbar sind.
Auch die Möglichkeit, künftig Impfungen in Apotheken durchführen zu lassen, bewertet die Senioren-Union positiv. Gerade ältere Menschen sind auf einen guten Impfschutz angewiesen. Wenn Impfungen gegen Grippe, Corona, Tetanus oder FSME einfacher erreichbar werden, stärkt dies die Gesundheitsvorsorge und entlastet zugleich Arztpraxen.
Von großer Bedeutung ist zudem die Verbesserung der Arzneimittelversorgung chronisch kranker Menschen. Dass unter bestimmten Voraussetzungen Medikamente künftig ohne erneute Vorlage eines Rezeptes abgegeben werden können, erleichtert vielen älteren Patientinnen und Patienten den Alltag erheblich. Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Pflegebedarf profitieren so von weniger Bürokratie und kürzeren Wegen.
Vor diesem Hintergrund und angesichts der verbesserten Vergütung fordert die Senioren-Union die Landesapothekerkammern auf, flächendeckend mehr Not- und Teilnotdienste einzurichten, um eine verlässliche medizinische Versorgung rund um die Uhr sicherzustellen.
Viele Seniorinnen und Senioren sind mangels eigener Mobilität darauf angewiesen, auch außerhalb üblicher Öffnungszeiten erreichbaren Zugang zu Arzneimitteln zu haben oder Medikamente nach Hause geliefert zu bekommen oder.
Die Reform enthält darüber hinaus sinnvolle Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung im ländlichen Raum. Dazu gehören erleichterte Regelungen für Zweigapotheken, flexiblere Leitungsmodelle sowie die zeitweise Vertretung durch erfahrene pharmazeutisch-technische Assistenten. Diese Maßnahmen können helfen, Apothekenschließungen zu verhindern und die Versorgung vor Ort aufrechtzuerhalten.
Insgesamt überwiegen aus Sicht der Senioren-Union die Vorteile der Reform. Die Stärkung der Vor-Ort-Apotheken, bessere Beratungsangebote, mehr Prävention sowie zusätzliche wohnortnahe Gesundheitsleistungen tragen dazu bei, die Versorgung älterer Menschen nachhaltig zu verbessern und ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu unterstützen.
Senioren-Union gibt Impulse für stärkeren Bevölkerungsschutz – Bundesinnenministerium legt konkrete Ausbaupläne vor
Die Senioren-Union der CDU Deutschlands begrüßt die vom Bundesinnenministerium vorgelegten Pläne zur Stärkung und zum Ausbau des Zivil- und Bevölkerungsschutzes in Deutschland nachdrücklich.
Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sollen bis 2029 erhebliche Investitionen in den Bevölkerungsschutz erfolgen. Vorgesehen sind unter anderem die Beschaffung von Spezialfahrzeugen, der Ausbau des Technischen Hilfswerks, die bessere Erfassung und Nutzung von Schutzräumen sowie die Stärkung der Warn- und Rettungsstrukturen.
„Mit Genugtuung nimmt die Senioren-Union zur Kenntnis, dass der 38. CDU-Parteitag kürzlich einen zielgerichteten Antrag der Senioren-Union zur Stärkung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes beschlossen hat. Wir sehen uns darin bestätigt, frühzeitig auf die erheblichen Defizite in diesem Bereich hingewiesen und damit wichtige Anstöße für die nun eingeleiteten Maßnahmen gegeben zu haben“, erklärt hierzu der stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Claus Bernhold, der im Bundesvorstand der CDU-Vereinigung für Fragen der Inneren und Äußeren Sicherheit zuständig ist.
Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sei deutlich geworden, dass Deutschland Vorsorge gegen hybride Bedrohungen, Angriffe auf kritische Infrastruktur und mögliche Krisenszenarien massiv verbessern müsse. Die Senioren-Union fordert daher eine echte „Zeitenwende“ auch im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes.
Zu guter Letzt….
Klare Sprache, nachdrückliche Worte,
deutliche Stellungnahmen.
Zu guter Letzt….
„Einfach mal Danke sagen“ –
Senioren-Union würdigt verantwortungsvolle
Berichterstattung
Anlässlich des Tages der Pressefreiheit betont Claus Bernhold, stellvertretender Bundesvorsitzender und im Bundesvorstand der Senioren-Union der CDU zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
„Einfach mal danke sagen“ – mit diesen Worten würdigt die SeniorenUnion die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten, die täglich einen unverzichtbaren Beitrag für unsere demokratische Gesellschaft leisten.
Gerade mit Blick auf die ältere Generation ist in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung zu beobachten: Die Anliegen, Lebensrealitäten und Herausforderungen von Seniorinnen und Senioren finden zunehmend mehr und zugleich sachgerechte Aufmerksamkeit in den Medien. Diese Entwicklung zeigt sich sowohl in der überregionalen Berichterstattung als auch im lokalen Bereich.
Die Senioren-Union begrüßt diese differenzierte und verantwortungsvolle Darstellung ausdrücklich. Sie trägt dazu bei, das Verständnis zwischen den Generationen zu stärken und die Bedeutung einer älter werdenden Gesellschaft angemessen abzubilden.“
Eine freie, vielfältige und verantwortungsbewusste Presse bleibt damit ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Demokratie – heute mehr denn je.
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Quelle: Senioren-Union der CDU Deutschlands
