„Erfahrung trifft Zukunft“

Senioren-Union Heinsberg im Gespräch mit Hubert Hüppe

Unter dem Motto „Erfahrung trifft Zukunft – Die Senioren-Union als Brücke zwischen den Generationen“ hatte die Senioren-Union Heinsberg den Bundesvorsitzenden Hubert Hüppe zu einer interessanten und lebhaften Diskussionsveranstaltung ins Haus Hamacher nach Gangelt eingeladen. Der Saal war voll besetzt – ein deutliches Zeichen für das große Interesse an den Themen der Senioren-Union.

Hubert Hüppe fand klare Worte: Die ältere Generation muss stärker gehört, ernst genommen und an politischen Entscheidungen beteiligt werden! Senioren sind Experten in eigener Sache. Sie bringen jahrzehntelange Lebens- und Berufserfahrung mit und haben viel zur Entwicklung unserer Gesellschaft beigetragen. Deshalb gilt es, ihre Anliegen selbstbewusst einzubringen und sich auch über seniorenpolitische Themen hinaus aktiv in die politische Debatte einzumischen.

Auch die aktuelle Situation der CDU, die Bedeutung einer starken Parteibasis und die Wahlergebnisse verschiedener Altersgruppen wurden angesprochen. Die Senioren-Union möchte, dass die Politik wieder stärker die Lebenswirklichkeit der Menschen in den Blick nimmt. Dazu gehören der Abbau von Altersdiskriminierung, umfassende Barrierefreiheit und eine Gesellschaft, in der die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigt werden.

Deutliche Worte fand Hüppe auch zu Extremismus und Antisemitismus – ob von ultrarechter oder ultralinker Seite oder in Form importierten Antisemitismus. Der Anspruch „Nie wieder ist jetzt“ müsse mit Leben gefüllt werden. Wegsehen ist keine Option: Wir müssen Missstände klar benennen und Menschen sensibilisieren.

Darüber hinaus ging es um die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands. Eine starke Wirtschaft, mehr Beschäftigung und bessere Voraussetzungen für den Arbeitsmarkt seien wichtige Grundlagen, um unseren Wohlstand und die sozialen Sicherungssysteme langfristig zu erhalten.

Ein Erfolg für die Senioren-Union: Die Anträge, die sie zum letzten CDU-Bundesparteitag eingebracht hatte, wurden allesamt angenommen. Das zeigt, wie wichtig es ist, seniorenpolitische Anliegen konsequent in die Parteiarbeit einzubringen.

Zum Abschluss gab Hubert Hüppe einen Einblick in seine digitale Informationsarbeit. Wer über aktuelle politische Entwicklungen und die Arbeit der Senioren-Union informiert bleiben möchte, sollte seinen Newsletter abonnieren. Dieser kann kostenlos per E-Mail an seniorenunion@cdu.de oder über die Internetseite www.senioren-union.de bestellt werden.

Unser Fazit: Wir wollen nicht nur dabei sein – wir wollen mitreden, mitgestalten und mitentscheiden. Denn Erfahrung ist kein Auslaufmodell, sondern eine Stärke für die Zukunft!