Mobilität im Alter am Beispiel des aktiven Lebens im Quartier

Mobilität im Alter am Beispiel des aktiven Lebens im Quartier

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(HWG) Die Senioren Union des CDU Kreisverband Mönchengladbach hatte zu ihrer jährlichen Mitgliederveranstaltung, ins Ernst-Christoffel Haus eingeladen. Zwei Themenschwerpunkte waren der Einladung zu entnehmen:

1.Vortrag von Herrn Helmut Wallrafen zum Thema Mobilität im Alter am Beispiel des aktiven Lebens im Quartier.

Herr Wallrafen ist der Geschäftsführer der Sozial-Holding GmbH der Stadt.

2.Vorstellung der beiden Bewerber um die Kandidatur zum Oberbürgermeisteramt.

Johannes-Theodor Derix, Vorsitzender der SU begrüßte die Mitglieder und die zahlreich erschienenen Gäste. Aus dem Kreisvorstand der CDU waren gekommen Frank Boss MdL, Bürgermeistzerin Petra Heinen-Dauber, Simon Schmitz, Tanja Jordans, Franz-Josef Esser, Doris Jansen, Gerfried Scholtz, Angelika Schürings Joachim Roeske und der 1. Bürgermeister Michael Schroeren.

Vom Bezirksvorstand war Theo Thissen, Vorsitzender Niederrhein gekommen.

Was und wofür ist die Sozial-Holding GmbH?

„Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH und ihre Tochtergesellschaften bieten den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Dienstleistungen in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung und Beschäftigungsförderung an.

Zu den Aufgaben gehört die stationäre Betreuung von Pflegebedürftigen, die ambulante Pflege, Aus-, Fort-, und Weiterbildung in der Altenpflege sowie die Vermittlung und Qualifizierung arbeitsloser Menschen.“

Hierzu sprach Herr Helmut Wallrafen ausführlich in einer übersichtlichen und umfassenden PowerPoint Präsentation.

Hieraus einige Auszüge:

Wir werden immer älter.

2060 wird jeder Dritte mindestens 65 Jahre alt sein. Heute 2019 ist die Lebenserwartung bei Mädchen 83,2 Jahre und bei den Jungen 78,4 Jahre. Damit einhergehend ist der Wandel der Altersbilder. Gegenüber unseren Vorfahren gibt es in unserem Alter „Gewonnene Jahre“. Damit auch die Forderung an uns alle „Aktiv bleiben bis in hohe Alter“

Aber was dann? Ab wann brauchen wir Hilfe? Die Pflegebedürftigkeit in Deutschland wird bis 2060 rasant ansteigen. Sind 1999 in den Altersgruppen 65 -90 und mehr Jahre nur 2.016.000 Pflegebedürftige so werden es 2060 bereits 4.656.000, also mehr als das doppelte, sein.

Damit wird in Mönchengladbach die Frage nach Mobilität dieser Menschen und ihre Sicherstellung immer wichtiger. Nach einer Bürgerbefragung gehen 3 von 5 Senioren täglich zu Fuß nach draußen.

Neben der Mobilität ist auch die Kommunikation ein wichtiges Thema. 2 von 5 Senioren nutzen täglich Smartphone, Tablet oder Laptop. Und dennoch gibt es Vereinsamung. Das Argument, im Alter nicht mehr mit der modernen Kommunikationstechnik zurecht zu kommen, kann in MG nicht ziehen. Senioren gehen dann ins Technik-Café. Hier wird ihnen in gleichaltrigen Gruppen alles das beigebracht, was sie hier können müssen.

Damit einhergehend sind dann die Forderungen an die Stadtverwaltung nach mehr Digitalisierung des Stadtraumes aber auch die Forderung nach Erreichbarkeiten von Sitzgelegenheiten und eine Infrastruktur zu etablieren die es älteren Menschen ermöglicht auch die Elektromobilität auszunutzen.

Hier wies Herr Wallrafen auf das zu installierende „Senioren-Scooter-Sharing“hin, mit dem noch zu bauenden Senioren-Scooter-Park, als „üben in geschütztem Raum“.

Nach dem umfassenden Vortrag von Herrn Wallrafen hatten die beiden Bewerber für das Oberbürgermeisteramt der Stadt Mönchengladbach – Frau Petra Heinen-Dauber, die ja jetzt schon dritte Bürgermeisterin ist und der Landtagsabgeordnete Frank Boss, jeder die Möglichkeit ihre Programme, für die Wahl, vorzustellen.

Hans-Wilfried Görden